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Anschlussheilbehandlung

Anschlussheilbehandlung

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Die Anschlussheilbehandlung (AHB) soll Patienten nach einer Krebserkrankung wieder zu Wohlbefinden, einer besseren Lebensqualität und zur sozialen Wiedereingliederung verhelfen. In einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation können Rehabilitationsmaßnahmen sowohl stationär als auch ambulant wahrgenommen werden. Die Rehabilitation in einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation wird in der Regel im Anschluss an die Behandlung des Akutkrankenhauses angeknüpft.

Zu Beginn einer Anschlussheilbehandlung in einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation werden die individuellen Rehabilitationsziele gemeinsam mit dem Patienten festgelegt. Gegebenenfalls haben auch Familienangehörige oder Freunde die Möglichkeit, etwas zur Therapie beizutragen. In einem zweiten Schritt erstellt der Arzt einen Therapieplan, der auf die individuellen Bedürfnisse des Betroffenen eingeht. Die Anschlussheilbehandlung in einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation zielt darauf unter anderem darauf ab, Schmerzen des Erkrankten zu reduzieren und ihn körperlich und geistig zu stabilisieren. In einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation kann unter anderem die Selbstständigkeit des Betroffenen gefördert werden sowie die berufliche und soziale Wiedereingliederung erleichtert werden. Regelmäßige Patientenbefragungen, Falldokumentationen und das Einbringen von neuen Therapien sind Punkte, auf die ein Kompetenzzentrum für Rehabilitation in der Regel großen Wert legt, ebenso wie auf die kontinuierliche Aus- und Fortbildung der Fachkräfte im medizinischen und therapeutischen Bereich.

Betreuung gewährleistet

In einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation kann auch die Betreuung für pflegebedürftige Patienten gewährleistet sein. Betroffene können nötige Hilfe beispielsweise beim Anziehen, Waschen oder Essen erhalten. Ein Kompetenzzentrum für Rehabilitation zeichnet sich zudem meist durch ein interdisziplinäres Expertenteam aus. Durch die Kombination verschiedener medizinischer Fachbereiche können Patienten in einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation ganzheitlich behandelt werden. Betroffene werden durch Einbindung von unterschiedlichen Fachkapazitäten bedarfsgerecht untersucht und therapiert. Sie können beispielsweise verschiedene Rehabilitationsmaßnahmen beziehungsweise physikalische Anwendungen wahrnehmen: unter anderem klassische Massagen, Lymphdrainage, Ultraschall-, Sport- (Muskelaufbautraining, Entspannungsgymnastik, therapeutisches Wandern), Ergo- und Schmerztherapien. Zur ganzheitlichen Betreuung gehört in einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation in der Regel auch die psychotherapeutische Begleitung, die Patienten bei der Krankheitsbewältigung, seelischen Belastungen und Problemen unterstützen soll.

Zertifizierung eines Kompetenzzentrums für Rehabilitation

Ein Kompetenzzentrum für Rehabilitation verfügt meist über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem, das dazu dient, Schwachstellen zu ermitteln, den Prozess der ständigen Verbesserung am Laufen zu halten und gezielte Maßnahmen zur Qualitätssicherung umzusetzen. Im Sozialgesetzbuch V ist die Zertifizierung verpflichtend vorgeschrieben.

Kriterien für die Zertifizierung

Die Anschlussheilbehandlung in einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation sollte verschiedene Kriterien erfüllen: Für die Qualitätssicherung wird in regelmäßigen Abständen die Rahmenbedingungen, unter denen die Anschlussheilbehandlung durchgeführt wird, überprüft. Das bedeutet, dass die medizinischen sowie die materiellen Ressourcen meist einer kontinuierlichen Kontrolle unterliegen. Es werden für eine Zertifizierung beispielsweise die Hygiene, die eingesetzten Medizinprodukte sowie die Erfüllung von technischen Verordnungen kontrolliert. Das soll für Transparenz sorgen und bei der weiteren Optimierung des Behandlungsangebots helfen.

Medizinische Aktivitäten zwischen Ärzten, Therapeuten, Pflegepersonal sowie Patienten während einer Anschlussheilbehandlung werden ebenfalls vom Qualitätsmanagement überwacht. Weitere Kriterien sind, ob Patienten untersucht und behandelt werden, wie es dem aktuellen Stand der Medizin entspricht. Das wird zum Beispiel durch Fortbildungen des Fachpersonals gewährleistet. Vom Personal eines Kompetenzzentrums für Rehabilitation wird zudem in der Regel eine patientenorientierte Kommunikation und Betreuung gewährleitstet.

Die Zertifizierung von einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation bezieht sich ebenfalls auf das Behandlungsergebnis: Am Ende einer Anschlussheilbehandlung werden die zu Beginn festgesetzten Therapieziele mit dem Gesundheitszustand des entlassenen Patienten verglichen. Auf diese Weise kann nachvollzogen werden, ob die Anschlussheilbehandlung zu zufriedenstellenden Ergebnissen geführt hat oder ob der Genesungsprozess ins Stocken geraten ist. Eventuell vorhandene Schwachstellen können ermittelt und behoben werden.

Qualitätssicherung wichtig

In einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation werden diese Qualitätssicherungen in der Regel von extern anerkannten Zertifizierungsstellen durchgeführt. Durch eine neutrale Prüfungsstelle wird gewährleistet, dass für den Patienten eine optimale Versorgung in einem Kompetenzzentrum für Rehabilitation sichergestellt ist. Priorität eines Qualitätsmanagements ist es in der Regel, die Anschlussheilbehandlung an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Patienten anzupassen.

Maria Zaffarana

20.12.11

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