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Antihormontherapie: Das sind die Möglichkeiten

April Cat/Shutterstock

Laut Deutscher Krebsgesellschaft entstehen rund zwei Drittel der Brusttumoren unter Beteiligung weiblicher Geschlechtshormone, der sog. Östrogene. Diese Tumoren nennt man Hormonrezeptor-positiv – die Brustkrebszellen besitzen Rezeptoren, an die die Östrogene binden können.

Die Folge: Der Tumor wächst. Es gibt verschiedene Arten von Antihormontherapien, die das verhindern sollen.

  • Antiöstrogene binden z. B. an diese Rezeptoren und verhindern so das Andocken der Östrogene. Dadurch wird das Wachstum der Tumorzelle unterdrückt. Sie können bei Frauen jeden Alters eingesetzt werden.
  • GnRH-Analoga wirken im Gehirn: Sie unterdrücken die Östrogen-Produktion in den Eierstöcken, in dem sie an Rezeptoren in der Hirnanhangdrüse binden. Sie werden bei Frauen vor der Menopause eingesetzt.
  • Aromastaseinhibitoren hemmen das Hormon Aromastase, das auch nach der Menopause in geringem Maße in den Muskel- und Fettzellen die Östrogen-Produktion anregt. Sie sind daher besonders für Frauen nach den Wechseljahren geeignet.
  • Gestagene sind die synthetische Form des körpereigenen Hormons Progesteron, ein Gegenspieler des Östrogens. Es senkt den Östrogenspiegel im Blut. Hoch dosiertes Gestagen wird bei fortgeschrittenem, metastasiertem Brustkrebs angewendet.

Quelle: Befund Krebs 4/2011

11.01.12

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