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Bademoden für Krebspatientinnen

Alexander Maksimov/Shutterstock

Krebspatienten haben Anspruch auf bestimmte Hilfsmittel – bei Brustkrebspatienten gehören nicht nur spezielle BHs, sondern auch Bademoden dazu. Dies trifft insbesondere auf Frauen zu, die eine Brustprothese tragen.

Mit der Diagnose Brustkrebs ändert sich für viele Frauen das ganze Leben. Wenn die Brust nicht wieder aufgebaut werden kann und eine Brustprothese getragen werden muss, meist ein Kissen, dass in den BH gelegt werden kann (sog. Epithese), glauben einige zudem, dass es nun vorbei ist mit Strand oder Schwimmbad. Weit gefehlt – denn für diesen Zweck gibt es in gut sortierten Sanitätshäusern eine große Auswahl Spezialbadeanzüge, die sich äußerlich nicht von „normalen“ Badenanzügen unterscheiden und zudem so geschnitten sind, dass kein Unterschied zwischen der operierten und der gesunden Brust sichtbar ist.

Diese Spezialmodelle bieten einerseits genügend Bewegungsfreiheit, andererseits aber auch viel Halt: Im Brustbereich sind Taschen eingearbeitet, in die die Prothese eingelegt werden kann, sodass diese auch, wenn der Badeanzug nass wird, vor dem Verrutschen geschützt ist. Die Armausschnitte sind so gearbeitet, dass Narben abgedeckt werden, auch das Dekolleté ist etwas höher geschnitten. Breite Träger geben ebenfalls Halt. Dabei müssen Frauen auch auf modische Modelle nicht verzichten. Zudem muss es nicht nur ein Badeanzug sein: Es gibt beispielsweise auch Spezial-Bikinis sowie -Tankinis, die aus einem Oberteil und einem Slip bestehen.

Gut zu wissen: Ein Spezial-Badeanzug wird laut Deutscher Krebsgesellschaft von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel bezuschusst.

Quelle: Befund Krebs 1/2012

02.05.12

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