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Welche Symptome ein Hinweis auf Blasenkrebs sein können

Bei den ersten Symptomen von einem Arzt aufgesucht werden

Marcin Balcerzak/Shutterstock

Symptome

Wie bei vielen Karzinomen so sind auch beim Blasenkrebs die Symptome zunächst völlig unspezifisch und uncharakteristisch. Sie könnten also durch verschiedene Erkrankungen hervorgerufen worden sein. Dennoch gibt es bestimmte Symptome, die aufmerksam machen sollten und deren Ursache ärztliche Abklärung erfordert.

Prinzipiell sollte bei allen Krankheitssymptomen, die mit der Blase und dem Wasserlassen in Verbindung stehen, ein Arzt aufgesucht werden – spätestens dann, wenn die Symptome wiederholt auftreten. Es ist verständlich, dass viele Menschen ungern zum Arzt gehen, weil sie Angst vor der Diagnose einer schweren Erkrankung, wie z. B. dem Blasenkrebs, haben. Allerdings sollte man sich vor Augen führen, dass auch eine Ungewissheit auf Dauer eine sehr belastende Situation darstellt. Zumal ja gar nicht gesagt ist, dass die Symptome durch eine schwere Erkrankung hervorgerufen werden und es sich nicht nur um eine harmlose, vergleichsweise leicht zu behandelnde Krankheit handelt. Dies kann nur ein Arzt beurteilen und so der Ungewissheit ein Ende setzen. Selbst wenn es sich tatsächlich um einen Blasenkrebs handelt, so ist dieser umso besser zu behandeln, je früher er diagnostiziert wird. Den Arztbesuch aus Angst aufzuschieben, ist somit in jedem Fall der falsche Weg und kann im Ernstfall eines Blasenkrebses wertvolle Zeit kosten, was die Prognose bereits deutlich verschlechtert. Gerade beim Blasenkrebs kann bei einer frühzeitigen Diagnose mit großer Wahrscheinlichkeit eine dauerhafte Heilung erreicht werden. Und auch wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist, so kann auch in diesem Fall ärztliche Hilfe sehr wertvoll sein – nämlich dabei, die verbleibende Lebensspanne möglichst schmerzfrei und lebenswert zu gestalten.

Blut im Urin

Zu den Symptomen, die unbedingt ernst genommen werden sollten und die ärztliche Klärung erfordern, zählt die sogenannte Makrohämaturie. Dabei handelt es sich um eine rötliche bis braune Verfärbung des Urins, die durch Blut im Urin hervorgerufen wird. In den meisten Fällen verspüren die Betroffenen durch die Blutung keinerlei Schmerzen. Eine solche Makrohämaturie tritt bei 80 % aller Blasenkrebsfälle oder Krebserkrankungen der ableitenden Harnwege als Symptom auf. Dennoch muss das Blut im Urin nicht zwingend durch einen bösartigen Tumor hervorgerufen werden – auch eine schlichte Harnwegsinfektion kann die Ursache sein.

Probleme beim Wasserlassen

Auch Probleme beim Wasserlassen können Hinweis auf einen Blasenkrebs sein. Dabei können verschiedene Varianten auftreten. Es kann eine Pollakisurie vorkommen, bei der ein verstärkter Harndrang auftritt. Obwohl die Betroffenen das dauernde Gefühl haben, zur Toilette zu müssen, können jeweils nur kleine Harnmengen abgesetzt werden. Es kommt also zu einer vermehrten Anzahl von Toilettengängen, insgesamt tritt aber keine vermehrte Ausscheidung von Harn auf.

Ein weiteres Symptom ist die Dysurie. Dabei handelt es sich um eine Störung der Blasenentleerung. Es ist das Ablassen des Harns aus der Blase erschwert und oftmals nur tropfenweise möglich. Das Harnlassen kann zudem mit Schmerzen verbunden sein. Dies hat zur Folge, dass die Dysurie aufgrund der Ähnlichkeit der Symptome häufig mit einer Blasenentzündung verwechselt wird.

Schmerzen

Neben den Schmerzen, die bei einer Dysurie beim Wasserlassen auftreten können, gehören auch Schmerzen in der Flanke oder im Beckenbereich zu den möglichen Symptomen eines Blasenkrebses. An eine Erkrankung im Bereich der Blase sollte vor allem dann gedacht werden, wenn den Schmerzen sonst keine Ursache zugeordnet werden kann.

Lydia Köper

29.08.11

Symptome
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