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Weitere Informationen zur Computertomografie

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Krebsinformationsdienst

Der Krebsinformationsdienst ist Teil des Deutschen Krebsforschungszentrums. Sein Ziel ist es, als nationales Referenzzentrum qualitätsgeprüftes Wissen über Krebserkrankungen öffentlich zugänglich zu machen. Der Bedarf an solchen Informationen in der Gesellschaft ist meist groß, da meist nur informierte Menschen aktive Prävention betreiben und Patienten nur dann Behandlungsabläufe mitbestimmen und Entscheidungen mittragen können, wenn sie über die eigene Krankheit Bescheid wissen. Um entsprechend umfassendes Wissen zu vermitteln, werden nicht nur Informationen zur Entstehung und Behandlung der einzelnen Tumorarten herausgegeben, sondern auch übergreifende Bereiche wie Begleiterscheinungen und Probleme behandelt. Zu diesen übergreifenden Themen, die nicht einer spezifischen Krebserkrankung zuzuordnen sind, gehört auch die Diagnostik mit ihren verschiedenen Methoden, die häufige Anwendung im Bereich der Tumorerkrankungen erfahren. Dazu zählen unter anderem das herkömmliche Röntgen, die Ultraschalluntersuchung, die CT und die MRT.

Der Krebsinformationsdienst bedient sich verschiedener Medien, um möglichst viele Menschen erreichen zu können. Es wird eine Webseite betrieben, die Informationen zu den verschiedenen Themenkomplexen übersichtlich und verständlich präsentiert. Auch bei konkreten Fragen steht der Krebsinformationsdienst zur Verfügung – per Mail oder per Telefon, letzteres in Form einer gebührenfreien Hotline. Finanziert wird der Krebsinformationsdienst mit Mitteln des Deutschen Krebsforschungszentrums, welches zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent von Mitteln des Landes Baden-Württemberg getragen wird.

Der Krebsinformationsdienst versteht sich als eine Anlaufstelle für jeden, der Fragen zum Thema Krebs hat. Dies sind in erster Linie Angehörige und Betroffene, das Angebot richtet sich aber ebenso an Interessierte. Auf Wunsch erfolgt die Nutzung des Krebsinformationsdienstes anonym. Persönliche, intime oder andere schwierige Fragen werden mit Diskretion behandelt. Dennoch stellen die vermittelten Informationen keinen Ersatz für ein Gespräch mit einem Arzt dar. Sie können aber die Betroffenen in eine Situation versetzen, in der sie über Schritte mitentscheiden können, die ihrer individuellen Situation angemessen sind. Der Krebsinformationsdienst ist zudem keine Institution, die Stellungnahmen, Bewertungen und Gutachten abgibt. Es kann aber bei Bedarf an entsprechende Stellen vermittelt werden. Das Informationsangebot ist auf die Situation in Deutschland zugeschnitten – in anderen Ländern kann unter Umständen anders verfahren werden.

Bundesärztekammer

Die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärzte) ist die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung. Sie vertritt die berufspolitischen Interessen der Ärzte und Ärztinnen in Deutschland. Als Arbeitsgemeinschaft steht die aktive Mitwirkung an Perspektiven für eine bürgernahe und verantwortungsbewusste Gesundheits- und Sozialpolitik und am gesundheitspolitischen Meinungsbildungsprozess im Vordergrund. Die konkreten Aufgaben der Bundesärztekammer bestehen in der Sicherung einer guten medizinischen Versorgung der Bevölkerung, der Pflege des Zusammengehörigkeitsgefühls der Ärzte und Ärztinnen in Deutschland sowie ihrer Beratung und Unterrichtung, der Herbeiführung möglichst einheitlicher Regelungen der ärztlichen Berufspflichten und Grundsätze, der Vermittlung der Position der Ärzteschaft zu gesundheitspolitischen und medizinischen Fragen, der Förderung der ärztlichen Fortbildung und der Qualitätssicherung und der Herstellung von Beziehungen zur medizinischen Wissenschaft und zu ärztlichen Vereinigungen des Auslandes.

Auf der Webseite der Bundesärztekammer können umfassende Informationen über aktuelle Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen eingeholt werden, so auch zum Thema Computertomografie (CT). Es kann beispielsweise eine Leitlinie zur Qualitätssicherung bei der Computertomografie eingesehen werden. Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen unterscheiden sich dabei in ihrer Verbindlichkeit. Richtlinien sind meist von Institutionen veröffentliche Regeln des Handelns und Unterlassens, die dem Arzt aber einen geringen Ermessensspielraum einräumen. Werden die Richtlinien nicht beachtet, kann dies Sanktionen nach sich ziehen. Eine ähnliche Verbindlichkeit wie Richtlinien haben Standards, die meist einen technischen Charakter haben und als Vorgaben bezüglich der Erfüllung von Qualitätsstandards verstanden werden. Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen über angemessene Vorgehensweisen, die dem Arzt einen Ermessensspielraum lassen, von dem in begründeten Einzelfällen abgewichen werden kann. Empfehlungen und Stellungnahmen verfolgen das Ziel, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf änderungsbedürftige oder beachtenswerte Sachverhalte zu lenken.

Lydia Köper

16.02.12

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