- Anzeige -

Sie sind hier: Startseite - Krebserkrankungen - Darmkrebs - Die Symptome von Darmkrebs

Die Symptome von Darmkrebs

Sebastian Kaulitzki/Shutterstock

Symptome

In frühen Stadien eines Darmkrebses treten unspezifische Symptome auf, sodass sie auch eine andere Ursache haben können und nicht charakteristisch für eine bestimmte Krankheit sind. Da bei Krebserkrankungen eine frühe Erkennung für eine gute Prognose entscheidend ist, ist es daher enorm wichtig, die Ursache von auftretenden Symptomen umgehend ärztlich abklären zu lassen. Aus Angst vor einer möglichen Darmkrebsdiagnose den Arztbesuch aufzuschieben, ist der falsche Weg. Bestätigt sich der Verdacht nicht, kann Erleichterung die Ungewissheit ersetzen. Und auch wenn es sich tatsächlich um Darmkrebs handelt – bei frühzeitiger Erkennung kann der Krebs in 90 % der Fälle geheilt werden. Nur ein Internist oder Gastroenterologe ist in der Lage festzustellen, ob es sich um einen Darmkrebs handelt oder aber um eine gutartige Erkrankung.

Bei folgenden Symptomen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden:

  • Darmirritationen und veränderte Stuhlgewohnheiten (z. B. plötzliches Auftreten von Durchfall oder Verstopfung oder ein Wechsel von beidem)
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • wiederholt einsetzender zwingender Stuhldrang, häufig ohne anschließende Stuhlentleerung
  • Blässe und Blutarmut (Anämie)
  • Gewichtsverlust und Kräfteverfall
  • Blutbeimengungen im Stuhl

Solche Symptome können bei einem Darmkrebs, ebenso aber auch bei gutartigen Darmerkrankungen auftreten.

Schmerzen

Im Zuge eines Darmkrebses, ebenso aber auch bei anderen Darmerkrankungen, kann es zu einem Auftreten von Schmerzen kommen. Schmerzen sind allerdings in den meisten Fällen erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium des Darmkrebses vorhanden. Damit sind die Prognosen zu diesem Zeitpunkt in der Regel bereits schlecht. Zu lokalisieren sind die Schmerzen dort, wo sich der entsprechende Darmabschnitt befindet. Bei einem Kolonkarzinom treten sie im Bauchbereich auf. Betrifft der Krebs den Mastdarm, so können Schmerzen im Beckenbereich oder an der Lendenwirbelsäule auftreten.

Es kann zu heftigen, anfallsartigen Schmerzen bei einem Darmkrebs kommen. Bedingt sind sie meist dadurch, dass der Tumor gewissermaßen den Darm verstopft, also den Weg des Darminhaltes behindert oder komplett blockiert. Man spricht medizinisch von einem Darmverschluss (Ileus). Neben den krampfartigen Schmerzen kommt es dabei zu starken Blähungen und im weiteren Verlauf zu Erbrechen mit Kotbeimengungen. Ein Darmverschluss erfordert, soweit der gesundheitliche Zustand des Patienten dies zulässt, eine sofortige Operation.

Blut und Schleim im Stuhl

Eine bösartig veränderte Darmschleimhaut ist durch das Vorliegen leichter Blutungen gekennzeichnet, wie sie auch bei Entzündungen vorkommt. Solche Blutbeimengungen können allerdings in so geringer Menge auftreten, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind und daher den Betroffenen nicht auffallen. Oft werden sie erst dann entdeckt, wenn der Arzt wegen anderer Beschwerden einen Test auf Blut im Stuhl anordnet. Ein Symptom, das wegen der Blutungen des Tumors auftritt und deshalb Betroffene zu einer ärztlichen Untersuchung veranlasst, ist die Blutarmut. Sie ist an einer blassen Gesichtsfarbe, einer vermehrten Müdigkeit und einer verminderten Belastbarkeit erkennbar.

Ein weiteres Symptom für einen Darmkrebs ist eine vermehrte Schleimproduktion. Schleim wird von Zellen der Darmschleimhaut fortwährend produziert, um den Kot gleitfähig zu machen und weitertransportieren zu können, ohne dabei die Darmwand zu verletzen. Dieser Schleim ist als Ablagerung auf dem ausgeschiedenen Kot sichtbar. Tumoren, die aus schleimbildenden Zellen hervorgegangen sind, produzieren häufig übermäßig viel Schleim.

Lydia Köper

12.08.11

Symptome
Newsletter An-/Abmeldung

Code: AVZY

Schriftzug Anzeige