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Darmkrebsmonat März: Frühe Diagnose wichtig für Behandlung

Patrizia Tilly/Shutterstock

Bereits zum elften Mal stand der März in Deutschland im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Unter dem Motto „…aus Liebe zur Vorsorge!“, ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, engagierten sich Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Städte, Kliniken und Privatpersonen.

Vorsorge macht Sinn, denn eine frühe Diagnose ist für die erfolgreiche Behandlung des Darmkrebses besonders wichtig. Um einen Tumor nachzuweisen, kommen verschiedene Untersuchungsmethoden zum Einsatz, wie die Tastuntersuchung mit dem Finger (rektal-digitale Untersuchung), Okkultbluttest (Hämocculttest), die Rektoskopie (starre Spiegelung des Mastdarms bis 20 cm), die Sigmoidoskopie (flexible Teilspiegelung), die Koloskopie (flexible Spiegelung des gesamten Darms) sowie eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel (Kolonkontrasteinlauf).

Wird bei diesen Untersuchungen tatsächlich eine Krebserkrankung festgestellt, muss der Arzt untersuchen, ob sich der Tumor in umliegendes Gewebe ausgebreitet hat und eventuell andere Organe befallen sind. Dafür kommen eine Ultraschalluntersuchung, eine Computertomografie, die Kernspintomografie sowie Laboruntersuchungen des Blutes, in dem Tumormarker nachgewiesen werden können, infrage.

Darmkrebs entwickelt sich i. d. R. aus zunächst gutartigen Wucherungen (Polypen bzw. Adenomen) der Darmschleimhaut. Diese können sich im Lauf der Jahre zu Krebs entwickeln. Die Entwicklung eines Adenoms zu Krebs nimmt – das belegen nach Auskunft der Felix Burda Stiftung zahlreiche internationale Studien – etwa zehn Jahre in Anspruch, Zeit genug, um diese Vorstufen von Darmkrebs mittels Darmspiegelung erkennen und entfernen zu können.

Darmkrebs macht i. d. R. über einen langen Zeitraum keinerlei Beschwerden. Das ist das Tückische an dieser Krebserkrankung: Man fühlt sich gesund, obwohl man eventuell bereits ein bösartiges Karzinom im Darm entwickelt hat. Deshalb ist es so wichtig, zur Vorsorge zu gehen, bevor sich Symptome zeigen, betont die Stiftung. Denn geht man erst zum Arzt, wenn man Symptome hat, ist der Krebs oft bereits in einem fortgeschrittenen Stadium und nicht mehr heilbar.

Jährlich sterben in Deutschland 27.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum einer Krebsart so leicht vorbeugen. Seit 2002 organisiert die Stiftung zu diesem Zweck jährlich den Darmkrebsmonat März.

26.04.12

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