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Therapie einer Depression

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Unbehandelte Depressionen können den Gesundheitszustand eines Krebspatienten verschlechtern. Sie schwächen beispielsweise das Immunsystem und die Abwehrkräfte. Für das Befinden der Betroffenen kann es daher empfehlenswert sein, sich einer Therapie zu unterziehen. Gegebenenfalls kann der Erfolg der Krebstherapie beeinflusst werden. Betroffene können häufig allein nicht mehr aus der Depression herausfinden.

Psychotherapie bei Depressionen bei Krebs

Eine Psychotherapie kann bei der Bewältigung seelischer Probleme helfen. Wichtig dabei ist, dass der Krebspatient eine Vertrauensbasis zu seinem Therapeuten aufbaut. Durch Verständnis und Zuhören soll den Betroffenen erleichtert werden, über ihre Gefühlslage, ihre Zukunftsängste und Sorgen zu sprechen. Zu Beginn einer Psychotherapie werden Krebspatienten meist über die Krankheit „Depression“ und ihre Begleiterscheinungen aufgeklärt. Dabei erfahren sie, dass Depression eine häufige Begleiterscheinung von Krebs sein kann. Im Gespräch lernen Betroffene dann, ihre belastende Situation zu verarbeiten und mit den Symptomen der Depression wie Niedergeschlagenheit, Angst oder Schmerzen besser umzugehen. Mit dem Psychotherapeuten können zudem positive Aktivitäten geplant werden, die helfen sollen, die Teilnahmslosigkeit (Apathie) zu durchbrechen. Außerdem kann der Weg zurück in den Alltag mit der Familie, aber auch in den Beruf geebnet werden. Da Krebspatienten sich oft in die Einsamkeit zurückziehen, können Psychotherapeuten versuchen, ihre sozialen Fähigkeiten durch Rollenspiele zu fördern. Manchmal wird die Psychotherapie durch Gruppentherapien ergänzt.

Medikamentöse Behandlung bei Depression

In der Regel werden neben einer Psychotherapie auch eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva verabreicht. Ärzte verschreiben Antidepressiva, damit sie den Gehirnstoffwechsel verändern. Nach entsprechender Einnahme können die Antidepressiva Begleiterscheinungen der Depression wie Angst-, Panik- und Schlafstörungen verringern oder unter Umständen beseitigen.

Maria Zaffarana

16.12.11

Therapie
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