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Hilfestellungen bei Hodenkrebs

Eine Fatigue kann die körperliche oder die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

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Für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, gibt es verschiedene Hilfestellungen, die in Anspruch genommen werden können. So auch für Patienten, die an Hodenkrebs leiden. Für Betroffene mit Hodenkrebs ist es meist hilfreich, sich umfassend über die Angebote und Möglichkeiten zu informieren und sie bei Bedarf wahrzunehmen. Sie sind geschaffen worden, weil Hilfestellungen bei Hodenkrebs in der Regel notwendig sind. Wer sie in Anspruch nimmt, ist kein Einzelfall und muss sich deshalb nicht schämen. Durch Hilfe kann die Lebensqualität verbessert und die Rückkehr in den Alltag nach Hodenkrebs vereinfacht werden.

Psychologische Hilfe bei Hodenkrebs

Das Leben verändert sich oft durch eine Krebserkrankung. Es ist hilfreich, mit der Hodenkrebserkrankung, den Veränderungen und den eigenen Ängsten und Sorgen offen umzugehen. Sich schweigend zurückzuziehen kann eine belastende Situation für alle Seiten, die von Hodenkrebs Betroffenen selbst und die Angehörigen, verursachen. Ein liebevolles und offenes Miteinander kann hilfreich dabei sein, den Hodenkrebs und seine Folgen zu bewältigen. Es sind nicht alle Menschen in der Lage, offen mit vertrauten Menschen über die eigene Hodenkrebserkrankung zu sprechen. In einem solchen Fall kann psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden, da es oftmals leichter fällt, mit einer fremden Person über persönliche Dinge wie Sorgen und Ängste zu sprechen. Es können Sozialdienste, Seelsorger, Psychotherapeuten oder auch auf Hodenkrebserkrankungen spezialisierte Psychoonkologen konsultiert werden. Niemand braucht dabei zu befürchten, dass er psychisch krank ist, weil er solche Hilfestellungen in Anspruch nimmt. Sie wurden geschaffen, um den vom Hodenkrebs Betroffenen dabei zu helfen, die eigene Krankheit aktiv zu verarbeiten.

Hilfe bei einer Fatigue während der Hodenkrebstherapie

Tritt eine Fatigue im Zuge einer Therapie von Hodenkrebs auf, kann sie sich unterschiedlich darstellen. Sie kann die körperliche oder die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und das seelische Befinden beeinflussen. In vielen Fällen ist nicht ein einziger der genannten Bereiche betroffen, sondern es handelt sich um eine Kombination aus allen dreien.

Handelt es sich bei einer Fatigue um eine vorwiegend körperliche Abgeschlagenheit, so kann gezieltes Training helfen. Das Training erfolgt unter medizinischer Kontrolle und verlangt den Patienten mit Hodenkrebs so viel ab, dass sie sich nicht überbeanspruchen. So kann die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten bleiben oder gesteigert werden.

Ist das seelische Befinden durch die Fatigue beeinflusst, ist die Krankheit oftmals schwer von einer Depression zu unterscheiden. Möglich ist eine psychotherapeutische Behandlung, die einzeln oder in Gruppen durchgeführt wird. Häufig kommen Verhaltenstherapeutische Ansätze zur Anwendung.

Ist die geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt, kann sich dies in einer Störung der Aufmerksamkeit, Konzentration oder Merkfähigkeit zeigen, wobei auch Kombinationen aller Bereiche auftreten können. In diesem Bereich gibt es bisher keine gesicherten Behandlungsansätze oder ausreichende Studienergebnisse. Erprobt wird der Einsatz von Medikamenten gegen Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, der zurzeit im Rahmen von klinischen Studien erfolgt. Auch die Möglichkeit einer verhaltenstherapeutischen Behandlung wird derzeit getestet. Erste Studienergebnisse deuten darauf hin, dass der Ansatz erfolgreich zur Behandlung einer Langzeitfatigue eingesetzt werden kann.

Lydia Köper

15.02.12

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