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Weitere Informationen zu Hodenkrebs

Weitere Informationen bei Hodenkrebs

Dmitriy Shironosov/Shutterstock

INKA – Das Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige

Die Abkürzung INKA steht für Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige. INKA möchte vom Hodenkrebs betroffene Menschen und ihre Angehörigen dazu motivieren, sich eigenständig über die Krankheit und die verfügbaren Beratungsangebote zu informieren. Wer informiert ist über die Hodenkrebserkrankung, gewinnt in der Regel Sicherheit im Umgang mit der eigenen Krankheit, entscheidet in der Regel bewusster und kann eine eigene Überlebensstrategie entwickeln. Über INKA werden die Erlebnisse und damit auch die Kompetenzen von Hodenkrebs Betroffenen zusammengetragen. Neben der Vermittlung von Kontaktmöglichkeiten über ein frei zugängliches Forum, der sogenannten Pinnwand, sieht INKA den Schwerpunkt der eigenen Arbeit in der Bewertung und Sortierung vorhandener Informationen über Hodenkrebs im Internet. INKA selbst gibt keinerlei Beratung bei Hodenkrebs, sondern hilft und unterstützt Betroffene und Angehörige bei der selbstständigen Recherche. Das Angebot soll Hodenkrebs Betroffenen und Angehörige dazu befähigen, im Dialog mit den behandelnden Ärzten eine angemessene Entscheidung treffen zu können. INKA vernetzt zudem unabhängig und übergreifend Initiativen für Patienten, wie zum Beispiel Selbsthilfegruppen, Verbände, Renten- und Kostenträger, Behörden und medizinische Beratungsstellen.

Neben diesen Hauptanliegen ist INKA aktiv in der Vermittlung der Benutzung des Internets auf bundesweiten und internationalen Fachkongressen und Symposien. Nach Bedarf werden gezielt Fortbildungs-Workshops für Fachpersonal angeboten, um zu motivieren, das Internet für die Zusammenarbeit mit von Hodenkrebs Betroffenen und ihren Angehörigen zu nutzen. Patienten und Angehörige werden von INKA bei der Nutzung des Internets unterstützt, da es oft schwer ist, allein eine Orientierung in dem vielfältigen Angebot zu finden. Auf Anfrage werden Workshops auf Patiententagungen, Tagen der Offenen Tür in Krankenhäusern, Beratungsstellen und Rehakliniken angeboten.

Deutsche Arbeitsgemeinschaft für psychosoziale Onkologie e. V.

In der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für psychosoziale Onkologie e. V. (dapo) haben sich verschiedene Berufsgruppen zusammengeschlossen, die in der medizinischen und psychoonkologischen Betreuung von Hodenkrebskranken oder in der psychoonkologischen Forschung tätig sind. Die dapo verfolgt das Ziel, die psychosoziale Betreuung und Unterstützung von Krebskranken und ihren Angehörigen zu etablieren. Sie sollte während der Primärbehandlung z. B. bei Hodenkrebs, bei der Nachsorge und Rehabilitation nach Hodenkrebs als Regelleistung zur Verfügung stehen. Zudem soll die Kooperation mit allen in der Onkologie tätigen Berufszweigen vertieft werden, da so Betreuungskonzepte wissenschaftlich begründet, weiterentwickelt und ihre Qualität und Effektivität evaluiert werden können. Die dapo möchte die psychosoziale Kompetenz aller im Bereich der Onkologie tätigen Menschen durch Fort- und Weiterbildung fördern. In den letzten Jahren hat die psychosoziale Onkologie zunehmend an Stellenwert gewonnen und ist ein fester Bestandteil onkologischer Behandlungen in allen Phasen des Krankheitsverlaufs geworden. Dazu wurden Konzepte erarbeitet, wissenschaftlich überprüft und in die unterschiedlichen Praxisbereiche integriert. Die Tätigkeit der dapo ist in der Beurteilung von Verfahren auf eine wissenschaftliche Überprüfung ausgerichtet. Im Bereich der psychosozialen Onkologie gibt es auch Anbieter unseriöser Heilsversprechen.

Eine weitere Aufgabe sieht die dapo darin, die Öffentlichkeit auf Missstände aufmerksam zu machen. Die dapo kann einer sozialen Benachteiligung und sozialen Ausgrenzung Krebskranker entgegenwirken. Auf der Webseite der dapo können die Adressen von Psychotherapeuten, Ärzten, Sozialarbeitern und -pädagogen, Seelsorgern, Supervisoren und Angehörigen anderer Berufsgruppen bezogen werden, die der dapo angehören.

Lydia Köper

15.02.12

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