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Rehakliniken für Krebspatienten

Aufnahmegespräch in einer Rehaklinik

Kiselev Andrey Valerevich/Shutterstock

Was wird angeboten?

Die medizinische Rehabilitation nach einer Krebserkrankung dient der Behandlung von Gesundheits- und Funktionsstörungen, die durch den Krebs selbst oder durch die durchgeführten Therapieverfahren ausgelöst wurden. Ziel einer Rehabilitation ist es, die Gesundheit, Aktivität und berufliche Leistungsfähigkeit des Patienten wiederherzustellen. Studien konnten einen deutlichen Rückgang von Beschwerden durch eine Rehabilitation nachweisen. Die Lebensqualität der Patienten kann durch eine solche Maßnahme deutlich verbessert werden, besonders im psychosozialen Bereich. Von der Durchführung einer Rehabilitation profitieren am meisten durch die Krebserkrankung oder die Therapie mittelstark bis stark belastete Patienten. Die Behandlungen können stationär, teilstationär oder ambulant erfolgen.

Information und Beratung

Eine Rehabilitation legt einen Schwerpunkt auf die Information und Beratung der Betroffenen. Dazu können Vorträge besucht werden, beispielsweise zu medizinischen und psychologischen Themen, zur richtigen Ernährung und zu Naturheilverfahren. Auch verschiedene Seminare können belegt werden. Gängige Schwerpunkte sind zum Beispiel die Schmerztherapie, Stress- und Angstbewältigung und Sport. Auch Beratungen zum Sozialrecht, Berufsleben und Alltag werden angeboten.

Physiotherapie und Physikalische Therapie

Bei körperlichen Einschränkungen, unter denen Betroffene leiden, haben Physiotherapie und Physikalische Therapie einen hohen Stellenwert bei der Rehabilitation. Welche Behandlungen genau durchgeführt werden, hängt von den individuellen Beschwerden ab. Es wird entsprechend für jeden Patienten ein Rehabilitationsplan erstellt. Häufig stehen Behandlungen wie eine Lymphdrainage, Manuelle Therapien oder Elektro- und Hydrotherapien auf dem Plan.

Psychosoziale Beratung und Behandlung

Einen weiteren Rehabilitationsschwerpunkt bildet die Psychosoziale Beratung und Behandlung. Dazu zählt eine ausführliche individuelle Sozialberatung des jeweiligen Patienten. Je nach Krebserkrankung, die vorlag, gibt es verschiedene Hilfsmittel, über die ebenfalls informiert wird. Generell werden Einzel-, Angehörigen- und Gruppengespräche angeboten, damit Sorgen und Probleme besprochen, geteilt und gelöst werden können. Im Zuge einer Krebserkrankung auftretende psychische und körperliche Symptome können im Rahmen der Psychosozialen Behandlung therapiert werden. Dies geschieht zum Beispiel durch Ergotherapie, logopädische Behandlungen und Kognitives Training.

Lydia Köper

02.09.11

Rehakliniken
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