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Umgang mit einem Sprechgerät

Um mit einem Sprechgerät richtig umgehen zu können, ist meist Übung erforderlich.

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Um mit einer elektronischen Sprechhilfe, einem Sprechgerät, richtig umgehen zu können, ist meist Übung erforderlich. Dies betrifft verschiedene Bereiche, nämlich sowohl die eigene Artikulation und Atmung als auch bestimmte Funktionen des Sprechgerätes, die zu bestimmten Zeitpunkten eingesetzt werden.

Atmen und Sprechen mit einem Sprechgerät

Für die Erzeugung eines Tons beziehungsweise der Stimme über das Sprechgerät ist keinerlei Atemluft erforderlich. Die Atmung sollte völlig unabhängig durch das Tracheostoma erfolgen. Vom normalen Sprechen vor der Operation ist es Gewohnheit, für ein besonders deutliches und lautes Sprechen tief Luft zu holen. Beim Umgang mit einem Sprechgerät ist dies für die Verständlichkeit der Sprache aber hinderlich, da ein verstärktes Atemgeräusch entsteht und der Patient so zudem schnell ermüden kann.

Ein- und Ausschalten des Sprechgeräts

Um die Sprache klar und deutlich klingen zu lassen, müssen zwischen manchen Wörtern und Silben kurze Pausen eingefügt werden. Diese werden durch ein kurzes Aus- und Wiedereinschalten des Sprechgeräts erzeugt. Wird dies nicht gemacht, sondern mit einem Dauerton gesprochen, so ist die Sprache in der Regel schwer verständlich. Das Sprechgerät im richtigen Sprechrhythmus zu betätigen, erfordert meist Übung und muss zunächst gelernt werden.

Artikulation mithilfe eines Sprechgeräts

Die Qualität der Sprache, die mit einem Sprechgerät erzeugt werden kann, hängt vor allem davon ab, wie deutlich die Artikulation der Konsonanten ist. Eine übertriebene Artikulation hingegen ist hinderlich, da es dadurch zu Verspannungen im Gesichtsbereich kommt, die zu einer verschlechterten Tonqualität und einer schnellen Ermüdung führen können.

Veränderungen der Tonhöhe

Durch das Sprechgerät ist es möglich, die Tonhöhe zu verändern. So können neben dem Grundton, auf dem in der Regel gesprochen wird, auch erhöhte Töne erzeugt werden. Dadurch können in der Sprache Akzente gesetzt und Fragen angedeutet werden. Der Einsatz der Veränderung der Tonhöhe erfordert meist Übung und setzt einen sicheren Umgang mit dem Sprechgerät voraus.

Lydia Köper

20.01.12

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