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Therapien bei Krebs

Die operative Tumorentfernung ist in der Regel die Methode der Wahl.

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Die Krebstherapie teilt sich in der Regel in drei Säulen auf: die operative Tumorentfernung, die Strahlentherapie bei Krebs und die Chemotherapie. Entsprechend kann, je nach vorliegender Krebsart, ein Verfahren ausgewählt oder aber eine Kombination der verschiedenen Methoden in der Krebstherapie eingesetzt werden. Wie im individuellen Fall entschieden wird, hängt u. a. von der Krebsart, der Größe und Ausdehnung des Tumors, des Tumorstadiums und von individuellen Faktoren ab. Zwischen verschiedenen Krebsarten können Unterschiede bestehen, was ihr Ansprechen auf eine Chemo- oder Strahlentherapie anbetrifft. Während manche Krebsarten sehr empfindlich auf die Krebstherapie reagieren, können andere kaum darauf ansprechen.

Neben den klassischen drei Verfahren sind weitere Methoden entwickelt worden, Krebs zu behandeln. Dazu zählen vor allem die Hormontherapie, die manchmal auch als vierte Säule der Krebstherapie bezeichnet wird, und die neuen zielgerichteten Therapien gegen Krebs. Ihr Name rührt daher, dass sie trotz einer systemischen Verabreichung vorwiegend lokal am Tumor wirken.

Operation bei Krebs

Die operative Tumorentfernung ist in der Regel die Methode der Wahl. Ob eine Operation bei Krebs im individuellen Fall durchführbar ist, hängt von vielen Faktoren ab. Während bei manchen Organen eine komplette Entfernung möglich ist, sind andere Organe lebenswichtig und müssen daher zumindest teilweise erhalten bleiben. Dies hat zur Folge, dass Tumoren nur bis zu einer bestimmten Größe entfernt werden können. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Tumorstadium. Hat der Krebs bereits Metastasen gebildet, ist eine Heilung im Allgemeinen nicht mehr möglich. Durch die vielen Krebsherde im Körper können die Krebszellen nicht einfach herausoperiert werden, sodass auf andere Therapieverfahren zurückgegriffen wird. Zu den individuellen Faktoren zählt zum Beispiel der Allgemeinzustand des Krebspatienten. Ist er schlecht, kann eine Operation ein zu großes Risiko darstellen und deshalb unter Umständen nicht durchgeführt werden. Wie umfangreich und damit auch belastend ein Eingriff sein wird, hängt wiederum davon ab, um welche Krebsart es sich handelt sowie von der Lage und dem Ausmaß des Tumors.

Strahlentherapie bei Krebs

Bei der Strahlentherapie handelt es sich um eine lokale Behandlung. Dies hat den Vorteil, dass nicht der gesamte Körper belastet wird, sondern nur die Region, in der sich der Tumor befindet. Bei der Strahlentherapie bei Krebs wird, wie der Begriff bereits impliziert, Strahlung eingesetzt, um das Wachstum der Krebszellen zu verhindern und diese zu zerstören. Durch die Strahlung wird das Erbgut geschädigt und die Zelle stirbt ab. Da Tumorzellen häufig über eingeschränkte Reparaturmechanismen verfügen, sind sie empfindlicher gegenüber der Strahlung als das umliegende normale Gewebe. Zudem besteht bei einer Strahlentherapie bei Krebs die Möglichkeit einer Bestrahlung aus verschiedenen Richtungen, sodass die sich kreuzenden Strahlen am Tumor ihr Dosismaximum entfalten und das umliegende Gewebe weniger stark getroffen werden kann.

Chemotherapie bei Krebs

Bei der Chemotherapie bei Krebs kommen sogenannte Zytostatika zum Einsatz. Das sind Substanzen, die Zellen beim Vorgang der Zellteilung blockieren. Eine Chemotherapie wird in der Regel systemisch durchgeführt. Sie trifft also den gesamten Körper und nicht nur die Region, in der sich der bösartige Tumor befindet. Die stärkste Wirkung wird auf den Krebs verübt, da Krebszellen durch ihr exzessives Wachstum und somit auch eine hohe Zellteilungsrate charakterisiert sind.

Lydia Köper

17.01.12

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