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Ambulante Rehabilitation für Krebspatienten

Bei der ambulanten Rehabilitation schläft und lebt der Patient zu Hause.

karen roach/Shutterstock

Bis etwa zur Mitte der 90er-Jahre, war medizinische Rehabilitation fast ausschließlich mit einem stationären Aufenthalt in einer Rehaklinik verbunden. Mittlerweile hat sich die ambulante Rehabilitation (Reha) zu einer bedeutenden Alternative entwickelt. Bei ihr schläft und lebt der Patient zu Hause. Er verbringt während der Rehabilitationsphase mehrere Stunden pro Tag in einer nahe an seinem Wohnort gelegenen Rehaklinik. Dort erhält er dann eine auf seine Erkrankung zugeschnittene medizinische Versorgung, um seine schnelle Wiedereingliederung in Berufsleben und Gesellschaft zu fördern.

Wann eignet sich eine ambulante Rehabilitation?

Eine ambulante Rehabilitation kann erfolgen, wenn durch die Folge einer onkologischen Erkrankung eine Beeinträchtigung der Teilhabe droht oder gegeben ist. Sie ist ambulant u. a. möglich bei gynäkologischen Krebserkrankungen (Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs etc.), bei urogenitalen (Prostatakrebs, Blasenkrebs etc.) oder bei Erkrankungen des Verdauungstraktes (Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs etc.). Ebenfalls geeignet ist die ambulante Rehabilitation bei Erkrankungen der Atemwege (Lungenkrebs etc.). Ob eine ambulante Rehabilitation sinnvoll ist, kann der jeweils behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten entscheiden.

Dauer und Ablauf einer ambulanten Rehabilitation

Eine ambulante Rehabilitation ist meistens auf die Dauer von i. d. R. drei Wochen beschränkt, in denen der Patient täglich bis zu etwa sechs Stunden in der Rehaklinik verbringt. Zu Beginn einer solchen Rehabilitation steht im Allgemeinen ein intensives Aufnahmegespräch, bei dem auch der individuelle Therapieplan entwickelt wird. Je nach Krankheitsbild können Therapieelemente wie Krankengymnastik, Lymphdrainage, Massagen, Entspannungstrainings und Ergotherapie im Plan enthalten sein. Ergänzt wird die medizinische Therapie im individuellen Fall durch beratende Angebote wie etwa eine Ernährungsberatung oder auch eine psychosoziale Beratung. Kliniken für ambulante Rehabilitation bieten eventuell Fahrdienste an, die Patienten jeweils von zu Hause abholen und wieder dorthin bringen.

Ambulante oder stationäre Rehabilitation?

Bei der ambulanten Rehabilitation kann es ein Vorteil sein, dass der Patient einen überwiegenden Teil des Tages im gewohnten Umfeld verbleibt. Je nach individuellem Fall kann eine Auszeit vom gewohnten Alltag wertvoller Teil der Rehabilitation sein.

Ansgar Sadeghi

23.01.12

Ambulante Rehabilitation
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