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Leben mit Brustkrebs

OtnaYdur/Shutterstock

Leben mit Brustkrebs

Eine Erkrankung an Brustkrebs bedeutet eine Reihe von Veränderungen im Leben der Betroffenen, und auch in dem der Familien und Angehörigen. Zunächst schockiert die Diagnose und die bevorstehende Therapie kostet eine Menge Kraft. Doch auch wenn die Behandlungen abgeschlossen sind, ist noch lange nicht wieder alles beim Alten.

Leben mit der Diagnose Brustkrebs

Die Diagnose Brustkrebs ist ein Schock – sie bedeutet einen großen Einschnitt für die Betroffenen und für alle ihnen nahe stehenden Personen. Mit einer bedrohlichen Krankheit und den damit einsetzenden Veränderungen des Lebens umzugehen, erfordert viel Kraft. Häufig wird von Betroffenen daher das ganze bisherige und zukünftige Leben infrage gestellt. Es wird ein Gefühlschaos durchlebt. Fragen und Ängste kommen auf, die in den meisten Fällen so noch nie vorher thematisiert worden sind.

Unmittelbar nach der Diagnose machen sich erste Bedenken und Unsicherheiten breit, die auch im weiteren Verlauf der Therapie anhalten können. Denn niemand kann eine eindeutige Antwort auf bestimmte Fragen geben, die sich stellen werden. Ob die Therapie den erhofften Erfolg bringen oder ob es irgendwann später zu einem Rückfall kommen wird, kann im Voraus nicht sicher prognostiziert werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, selbst aktiv zu werden und sich mit dem Brustkrebs und den Therapiemöglichkeiten auseinanderzusetzen. So kann die eigene Hilflosigkeit überwunden werden und ein Gefühl der Selbstbestimmtheit zurückkehren – auch für den Umgang mit der Krankheit, die nach der Diagnose nun einmal ein Teil des eigenen Lebens geworden ist. Dennoch kann die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und der Krankheit schwierig sein und zu einer Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit führen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass die Betroffenen sich Hilfe suchen – denn niemand muss solch schwierige Fragen allein beantworten und weitreichende Entscheidungen einsam treffen.

Das Leben nach der Therapie

Auch wenn die Therapie vorüber ist und damit die Veränderungen, die durch die Diagnose und die Behandlung zunächst eingetreten sind, damit ein Ende finden, stellt sich auch weiterhin für viele Betroffene das Leben anders dar als vor dem Brustkrebs. Nach der Therapie muss erstmal ein Weg zurück in den Alltag gefunden werden. Es können weiterhin Ängste die Betroffenen beeinflussen – zum Beispiel die Furcht davor, dass der Brustkrebs erneut auftritt. Außerdem stellt sich die Frage grundlegender Veränderungen des eigenen Lebens. Viele Patientinnen wollen auch nach Abschluss der Therapie etwas für sich selbst tun. Sie möchten alle Möglichkeiten nutzen, um den Heilungsverlauf sowie die Erholung von der Erkrankung und der Behandlung zu unterstützen. Durch die intensive Beschäftigung mit solch grundlegenden Themen wie der Möglichkeit eines Rückfalls und der weiteren Lebensgestaltung können Depressionen auftreten. Es wird aber durch die Erkrankung auch Hoffnung geben und die Chance, das eigene Leben nun intensiver zu leben und viel mehr genießen zu können, als dies vor der Krankheit der Fall war. Wichtig ist auch in diesem Fall, sich bei auftretender Trauer und Hoffnungslosigkeit Hilfe zu suchen. Soll das eigene Leben grundlegend verändert werden, müssen auch Familie und Angehörige einbezogen werden, da sie diese Veränderungen ebenfalls betreffen werden. Auch für solche Vorhaben gilt, dass Unterstützung überall da, wo sie notwendig wäre, auch in Anspruch genommen werden sollte.

Lydia Köper

28.07.11

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