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Symptome einer Leukämie

Die Symptome einer Lekämie sind eher unspezifisch

Marcin Balcerzak/Shutterstock

Bei der Leukämie ist es in der Regel die Verdrängung normaler Zellen aus dem Blut, die zum Auftreten erster Symptome führt. Die Krebszellen an sich machen sich erst in zweiter Linie selbst bemerkbar. Welche Symptome auftreten und mit welcher Intensität sie dies tun, hängt vor allem davon ab, ob es sich um eine akute oder chronische Form der Leukämie handelt. Die Symptome sind immer unspezifisch, weshalb es wichtig ist, einen Arzt aufzusuchen und die genaue Ursache abklären zu lassen. Auch wenn bestimmte Symptome auftreten, die es auch im Rahmen einer Erkrankung an Leukämie tun, so ist damit keinesfalls die Diagnose Leukämie gesichert – es kann sich auch um eine andere, völlig harmlose Krankheit handeln. Und selbst wenn es eine Leukämie sein sollte, ist die Angst vor der Diagnose kein Grund, einen Arztbesuch aufzuschieben. Je früher die Krankheit diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Akute Leukämie

Die Symptome der akuten Leukämie sind vielfältig. Sie setzen sehr plötzlich ein, sodass die Betroffenen sich aus völliger Gesundheit heraus auf einmal sehr krank fühlen. Die häufigsten Anzeichen einer akuten Leukämie sind eine Blässe, ein Gefühl von Müdigkeit und Abgeschlagenheit, welches mit einer Leistungsminderung einhergeht, Fieber und Atemnot. Es treten häufig Blutungen auf, die sich nur schwer stillen lassen, wie Zahnfleischbluten und Nasenbluten. An Armen und Beinen können sich kleine punktförmige Einblutungen zeigen. Schwindel, Nachtschweiß und Rückenschmerzen können ebenso auftreten wie uncharakteristische Kopfschmerzen, eine Benommenheit und geschwollene Lymphknoten. Es kann zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infekten kommen, die zudem ungewohnt schwer verlaufen können. Bei einem Arztbesuch kann zudem eine Vergrößerung von Leber und Milz festgestellt werden.

Je nach Art der Leukämie und der betroffenen Zellen fallen die verschiedenen Symptome unterschiedlich stark aus oder treten teilweise auch gar nicht ein. Vermehrte blaue Flecken und schwer zu stillende Blutungen beispielsweise treten sekundär dann auf, wenn die Reifung der Blutplättchen gestört ist. Eine auftretende Atemnot kann ein Hinweis für eine Entartung der Zellen sein, die in ihrer weiteren Entwicklung eigentlich zu roten Blutkörperchen ausreifen würden. Treten vermehrt Infekte auf, so kann die Bildung der weißen Blutkörperchen gestört sein, die eine tragende Rolle bei der Abwehr von Erregern und der Bekämpfung von Infektionen spielen. Je früher in der Entwicklungsphase bei der jeweils vorliegenden Leukämie die Zellen des blutbildenden Systems entartet sind, desto vielfältiger sind die Symptome.

Chronische Leukämie

Im Gegensatz zu der akuten Leukämie beginnt eine chronische Leukämie schleichend. Die Betroffenen fühlen sich daher zunächst in ihrem Alltag nicht gestört und suchen somit auch keinen Arzt auf. Oft werden chronische Leukämien eher zufällig bei Routineuntersuchungen diagnostiziert, oder die Betroffenen haben sich nach weiterem Fortschreiten der Erkrankung und weiterer Ausprägung von Symptomen mit eher allgemeinen Beschwerden an einen Arzt gewendet, der ein Blutbild erstellen lässt. Diese sind oft ein allgemeines Unwohlsein, eine Abgeschlagenheit und Müdigkeit und eine Einschränkung der eigenen Leistungsfähigkeit. Auch Fieber und Nachtschweiß können als erste Anzeichen auftreten. Je weiter eine chronische Leukämie fortschreitet, desto stärker werden die Symptome und können denen einer akuten Leukämie immer mehr ähneln.

Bei der Chronischen Myeloischen Leukämie (CML) ist eines der Hauptsymptome eine Schwellung der Milz, während eine Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) häufig mit Lymphknotenschwellungen, Hautjucken, Ausschlägen und Infektionen einhergeht.

Lydia Köper

20.07.11

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