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Partnerschaftlicher Umgang mit Krebs

absolut/Shutterstock

Die Diagnose Krebs ist ein einschneidendes Ereignis im Leben der betroffenen Person. Das Wissen um eine solche Erkrankung bedeutet eine existenzielle Bedrohung des eigenen Lebens. Wird das eigene Leben durch eine solche Diagnose völlig auf den Kopf gestellt, so ändert sich vieles – häufig auch bezüglich einer Partnerschaft.

Mit der Krankheit umgehen

Ein wichtiger Punkt im partnerschaftlichen Umgang mit der Diagnose Krebs ist die Offenheit. Es muss ein Weg gefunden werden, der es beiden Partnern ermöglicht, über Sorgen und Ängste zu reden. Denn auch wenn der Partner nicht unmittelbar erkrankt ist, so trifft auch ihn die plötzlich veränderte Lebenssituation. Auch er wird Ängste und Sorgen haben und möglicherweise nicht wissen, wie er mit der Diagnose nun umgehen soll und wie sich die Partnerschaft in nächster Zukunft weiter gestaltet. Es ist völlig normal, Angst um den Partner, vor den anstehenden Belastungen und auch vor dem Alleinsein zu haben.

Die Situation bewältigen

Bestand haben kann eine Partnerschaft unter einer solchen Belastung wie einer Krebsdiagnose sehr wohl. Wird allerdings kein Weg gefunden, miteinander in Kontakt zu treten und auch schwierige und belastende Themen zu besprechen, so werden manche Partnerschaften daran zerbrechen. In einigen Fällen ist die Diagnose Krebs auch nur der Auslöser zur Trennung einer Partnerschaft, die auch in der Zeit davor schon keine wirkliche mehr war, sondern eher ein Zusammenleben aus Gewohnheit. Liebt ein Paar sich und findet Wege der Kommunikation miteinander, so geschieht es nicht selten, dass das Miteinander sogar als intensiver erlebt wird.

Veränderung des eigenen Lebens

Häufig ist die Diagnose Krebs ein Auslöser, das eigene Leben grundlegend zu überdenken. Das Resultat kann sein, dass Betroffene plötzlich einiges in ihrem Leben ändern möchten – sie möchten es mehr nach ihren eigenen Vorstellungen und weniger nach gesellschaftlichen Normen führen. In einer Partnerschaft muss bedacht werden, dass solche Schritte neben dem eigenen Leben auch das des Partners verändern.

Lydia Köper

25.07.11

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