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Prostatakrebs-Selbsthilfe

Die Selbsthilfe bei Prostatakrebs hat einen hohen Stellenwert im Gesundheitswesen.

Kenneth Sponsler/Shutterstock

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V.

Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 als Zusammenschluss von damals 18 Selbsthilfegruppen Prostatakrebs-Betroffener gegründet. Heute gehören ihm mehr als 235 Selbsthilfegruppen an. Damit ist der BPS europaweit betrachtet die größte und weltweit betrachtet die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe e. V. und ist ein gemeinnütziger Verein.

Die Selbsthilfe bei Prostatakrebs hat einen hohen Stellenwert im Gesundheitswesen. Durch sie werden die Angebote der gesundheitlichen Versorgung vervollständigt, da die Selbsthilfe eine wertvolle Unterstützung in der Krankheitsbewältigung bieten kann. Der BPS möchte durch seine Arbeit den Betroffenen Mut und Stärke für ein hohes Maß an Lebensqualität vermitteln. Dazu wird offen über alle gesundheitlichen und psychosozialen Aspekte einer Prostatakrebserkrankung gesprochen und Tabuisierungen nicht zugelassen. Neben der direkten Arbeit für die Betroffenen ist es ein großes Anliegen des BPS, auch die Angehörigen und die breite Öffentlichkeit über alle medizinischen, sozialen und psychologischen Aspekte von Prostatakrebs aufzuklären. Dazu wird einerseits das Internet genutzt, andererseits wird ihm Rahmen von Vortragsveranstaltungen und Patiententagen ein Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch geboten. Einer der Schwerpunkte des BPS liegt zudem in der Förderung und Initiierung von Selbsthilfeaktivitäten in Bezug auf Prostatakrebs. Um insbesondere den Betroffenen wertvolle und direkte Hilfe leisten zu können, wurde eine gebührenfreie telefonische Beratungshotline eingerichtet, in der sich Patienten von ebenfalls Betroffenen beraten lassen können. Gemeinsam mit der Kontakt-, Informations- und Selbsthilfestelle Prostatakrebs (KISP) wird vom BPS das meistfrequentierte deutschsprachige Internet-Diskussionsforum für Prostatakrebspatienten und ihre Angehörigen betrieben.

Kontakt-, Informations- und Selbsthilfestelle Prostatakrebs (KISP)

Begründer der Kontakt-, Informations- und Selbsthilfestelle Prostatakrebs (KISP) war Uwe Peters, der selbst an Prostatakrebs erkrankt war und sich einer operativen Entfernung der Prostata unterzog. Er konnte nicht mehr von seinem Krebsleiden befreit werden und verstarb im Alter von 62 Jahren. Zur Zeit der Diagnostizierung und der Therapie des Prostatakrebses hatte Uwe Peters kaum Wissen über die eigene Krankheit. Dieses eignete er sich über das Internet und über Fachbücher an und merkte, dass das Wissen über den Prostatakrebs die Angst vor der Krankheit reduzierte. Die Homepage der KISP ist das Resultat des Umgangs von Uwe Peters mit seiner Krebserkrankung. Sie wurde Mitte des Jahres 2000 erstellt und seitdem durch das Mitwirken vieler Menschen zunehmend erweitert. Es wurde über KISP erstmals eine Fülle von Informationen zum Thema Prostatakrebs zusammengetragen.

Die KISP möchte Kontakt herstellen, indem Selbstbetroffene als Ansprechpartner zum Thema Prostatakrebs zur Verfügung stehen. Dies kann durch persönlichen Kontakt, Telefon, E-Mail, Fax oder Briefe geschehen. Ein weiterer Aspekt ist die Vermittlung von Informationen zum Thema Prostatakrebs. Sie können auf der Homepage der KISP bezogen werden, genauer in den Rubriken Themen und Texte sowie im Forumextrakt. Für das konkrete Angebot der Selbsthilfe besteht die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Uwe Peters Rhein-Main. Die Termine der Gruppe werden über die Homepage der KISP bekannt gegeben. Der letzte Schwerpunkt der KISP ist der Prostatakrebs und damit auch der letzte Buchstabe in der Namensabkürzung. Die Berater des KISP sind Nicht-Mediziner, die sich aufgrund der eigenen Erkrankung über die verschiedensten Aspekte des Prostatakrebses kundig gemacht haben und dies auch ständig weiterhin tun.

Lydia Köper

19.01.12

Selbsthilfe
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