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Selbsthilfe für Krebspatienten

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Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V.

Sexualität ist ein sensibles Thema, insbesondere in ungewohnten Situationen. Zum Beispiel dann, wenn die Liebe nicht mehr funktioniert. Vielen Betroffenen fällt es schwer, darüber zu sprechen und sie schweigen lieber, anstatt nach Hilfe zu suchen. Eine gesunde Sexualität ist jedoch für das Leben sehr wichtig. Deshalb setzt sich das Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. (ISG), welches von Ärzten und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Fachrichtungen im April 1999 gegründet wurde, dafür ein, einen offenen Umgang mit diesem Thema zu finden. Das ISG ist erste Anlaufstelle für Hilfesuchende, die mit Rat und Tat unterstützt werden. Ein besonderes Anliegen des ISG ist es, die gesundheitsfördernden Wirkungen der Liebe und Sexualität in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen und bestehende Vorurteile gegen sexuelle Störungen abzubauen.

Um den Betroffenen helfen zu können, wird Informationsmaterial und eine persönliche Beratung angeboten, natürlich diskret und vertraulich. Ein kostenloses Info-Paket kann telefonisch bestellt werden und eine Beratung durch geschulte Mitarbeiter der ISG-Infoline in Anspruch genommen werden. Zudem gibt das ISG gibt dreimal jährlich das Magazin „Liebe hält gesund“ heraus, welches für Vereinsmitglieder kostenlos ist. Außerdem wurden durch Anstrengungen des ISG mehrere Selbsthilfegruppen in Deutschland gegründet.

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 als Zusammenschluss von 18 Selbsthilfegruppen Prostatakrebs-Betroffener in Deutschland gegründet. Heute gehören ihm mehr als 230 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen an. Der BPS ist damit europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart beim Mann. Der BPS hat es daher zum Ziel, den Betroffenen trotz Krankheit Mut und Stärke für ein hohes Maß an Lebensqualität zu geben. Dazu wird offen über alle krankheitsbedingten und psychosozialen Probleme gesprochen – Tabuisierungen werden nicht zugelassen.
Ein wichtiges Anliegen des BPS ist es daher auch, die Öffentlichkeit über die medizinischen, psychologischen und sozialen Aspekte einer Prostatakrebserkrankung aufzuklären.

Lydia Köper

25.07.11

Selbsthilfe
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