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Selbsthilfegruppen für Darmkrebs Patienten

Kuzma/Shutterstock

Selbsthilfegruppen

Deutsche ILCO e.V.

Die Deutsche ILCO e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs. Sie wurde 1972 gegründet und ist eine Solidargemeinschaft Betroffener und ihrer Angehörigen. Der Name ILCO leitet sich dabei von den medizinischen Fachausdrücken Ileum für Dünndarm und Colon für Dickdarm ab. Die Arbeit des Vereins ist bestimmt von den Prinzipien der Selbsthilfe, des Ehrenamtes sowie der inhaltlichen und finanziellen Unabhängigkeit. Oberstes Ziel der ILCO ist es, allen Menschen mit einem Stoma oder Darmkrebs so beizustehen, dass sie trotz der Beeinträchtigung oder Krankheit ein selbstbestimmtes Leben führen können. Konkrete Unterstützung bietet die ILCO durch Informationen in Wort und Schrift. Zudem ist die ILCO bei lokalen, regionalen und überregionalen Veranstaltungen vertreten. Die ILCO bietet Beratungen zu Fragen des alltäglichen Lebens an und versteht sich als eine Plattform für den Erfahrungsaustausch Betroffener. Zudem ist sie eine unabhängige Interessenvertretung der Betroffenen bei stoma- und darmkrebsbezogenen Anliegen.

Ein wichtiges Anliegen der Deutschen ILCO e.V. ist ein Abbau der Tabuisierung des Stomas. Zudem setzt sie sich für eine hochwertige qualitätsgesicherte und professionelle Versorgung der Betroffenen ein. Dazu wird die Forschung auf den entsprechenden Gebieten unterstützt, so z. B. in den Punkten Ursachenforschung und Prävention. Um die Qualität der eigenen Angebote zu sichern und zu verbessern, werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter regelmäßig geschult.

Die Webseite des Vereins ist ein Angebot an fachlich Interessierte und die breite Öffentlichkeit. Dort können eingehende Informationen zu den Themen Stoma und Darmkrebs bezogen werden, die auf vielfältigen und langjährigen Erfahrungen sowie der Kenntnis einer großen Zahl an Fachbeiträgen beruhen. Zudem informieren die Seiten über die Deutsche ILCO e.V. selbst, genauer über Aufgaben, Arbeitsweisen und Strukturen, laufende und abgeschlossene Aktivitäten, Informationsschriften, Veranstaltungen, Presseaktivitäten und Adressen.

Familienhilfe Darmkrebs e.V.

Darmkrebs ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebsart. Die Ursachen für diese Krankheit sind nicht eindeutig geklärt, es sind jedoch bestimmte Faktoren bekannt, die das Erkrankungsrisiko erhöhen. In einigen Familien besteht eine erbliche Veranlagung zur vermehrten und schnelleren Polypenbildung in Verbindung mit einem erhöhten Entartungsrisiko. 10 % bis 15 % aller Darmkrebserkrankungen beruhen auf einer solchen erblichen Veranlagung.

Darmkrebs kann also innerhalb von Familien vererbbar sein. Um diesen Familien frühzeitig und umfassend helfen zu können, wurde das Verbundprojekt „Familiärer Darmkrebs“ von der Deutschen Krebshilfe gegründet. Menschen, die entweder an einem Darmkrebs mit erblicher Komponente erkrankt sind oder aber gesund sind, aber eine erbliche Vorbelastung befürchten, können sich in speziellen Zentren informieren und beraten lassen. Die Zentren befinden sich in Bochum, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Heidelberg und München/Regensburg.

Die Familienhilfe Darmkrebs e.V. bietet auf ihrer Webseite Informationen zum Thema Darmkrebs mit erblicher Veranlagung. Der Verein unterstützt durch seine Selbsthilfearbeit Personen, die selbst an Darmkrebs leiden, oder befürchten, eine erbliche Veranlagung für die Krankheit zu haben. Auch Angehörige, die durch unmittelbare Konfrontation mit der Erkrankung des Partners Hilfe benötigen, sind bei der Familienhilfe Darmkrebs e.V. willkommen. Ziel des Vereins ist es, diesen Personen in der eigenen Gruppe mit Rat und Hilfe zur Seite zu stehen.

Lydia Köper

12.08.11

Selbsthilfegruppen
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