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Christa DeRidder/Shutterstock

Menschen, die in ihrer Kindheit Krebs hatten, haben kein erhöhtes Risiko, Kinder mit Fehlbildungen zu bekommen. Das zeigt nach Angaben der American Association of Clinical Oncology eine aktuelle Studie, die im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde. Die retrospektiv angelegte Studie konnte zeigen, dass Kinder von ehemaligen Krebspatienten, die in ihrer Kindheit z. B. an den Hoden oder den Eierstöcken bestrahlt wurden oder mit einer alkylierenden Chemotherapie behandelt worden sind, nicht häufiger mit Geburtsfehlern zur Welt kommen als Kinder von Krebsüberlebenden, die nicht auf diese Weise behandelt worden sind. Zwar können diese Arten der Therapie die DNA schädigen. Dennoch konnten die Forscher kein höheres Risiko feststellen. Sie untersuchten dafür die Daten von knapp 4.700 Kindern von Krebsüberlebenden. Nach Aussage der Autoren der Studie müssten sich ehemalige Krebspatienten daher bei der Familienplanung keine besonderen Sorgen machen.

Quelle: Befund Krebs 1/2012

11.04.12

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