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Die Symptome von Brustkrebs

Ein wichtiges Symptom von Brustkrebs ist das Vorhandensein von Mikrokalk in der Brust

IKO/Shutterstock

In einem frühen Stadium bereitet Brustkrebs keine Beschwerden oder Schmerzen. Dennoch gibt es Symptome, die Hinweise auf die Erkrankung geben können. Diese sollten jeder Frau bekannt sein, sodass sie entsprechende Veränderungen bemerkt. Wie bei allen Krebserkrankungen ist auch beim Brustkrebs für eine gute Prognose eine frühzeitige Erkennung der Erkrankung entscheidend. Wer Brustkrebssymptome an sich feststellt, sollte daher umgehend einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, ob diese durch einen bösartigen Tumor hervorgerufen werden oder nicht. Gerade bei jungen Frauen ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich tatsächlich um einen Brustkrebs handelt, weitaus geringer als die einer gutartigen Veränderung.

Anzeichen für Brustkrebs

Die Symptome für Brustkrebs zeigen sich in erster Linie in Veränderungen der Brust. Daher sollte jede Frau regelmäßig ihre Brust abtasten und auf Veränderungen untersuchen. Solche Veränderungen können sein:

  • neu aufgetretene Knoten, Verhärtungen oder Verdichtungen in der Brust oder der Achselhöhle
  • bisher nicht da gewesene Form- oder Größenunterschiede der Brust
  • die Einziehung einer Brustwarze
  • klare oder blutige Absonderungen aus der Brustwarze
  • eine Einziehung der Brusthaut, kleine punktförmige Grübchen in der Haut
  • eine neu auftretende, nicht abklingende Hautrötung oder –schuppung
  • einseitig brennende Schmerzen oder Ziehen

All diese Symptome haben gemeinsam, dass sie aufgrund einer Erkrankung an Brustkrebs auftreten, aber genauso auch durch eine gutartige Erkrankung hervorgerufen werden können. So kann ein verdickter, verhärteter Lymphknoten in der Achselhöhle auch einfaches Anzeichen einer Infektion sein. Auch ein Knoten in der Brust muss nicht zwingend ein bösartiger Tumor sein, es kann sich dabei auch lediglich um verdichtetes Bindegewebe oder eine harmlose Zyste handeln. Wann immer eine Frau eine Veränderung an sich entdeckt, muss die Ursache dafür medizinisch abgeklärt werden. Aus Angst vor einer Krebsdiagnose keinen Arzt aufzusuchen, ist eindeutig der falsche Weg. Möglicherweise handelt es sich um eine andere, völlig harmlose Ursache. Und selbst wenn die Diagnose wirklich Brustkrebs lautet – je früher diese Diagnose gestellt wird, je besser sind die Heilungschancen.

Vorsorgeuntersuchung

Auch ohne einen spezifischen Krebsverdacht, der aufgrund des Auftretens der genannten Symptome entsteht, werden Frauen ab einem Alter von 50 Jahren mit dem Thema Brustkrebs konfrontiert. Im Alter zwischen 50 und 69 Jahren sehen die gesetzlichen Krankenkassen zur Krebsvorsorge die Durchführung einer Mammografie vor. Diese sollte alle zwei Jahre stattfinden. Bei der Mammografie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Brust. Mit ihr können schon kleinste Tumore entdeckt werden, noch bevor sie als Knoten oder Verhärtung überhaupt tastbar werden.

Ein wichtiges Symptom ist das Vorhandensein von Mikrokalk in der Brust, welcher bei der Mammografie sichtbar wird. Mikrokalk zeigt sich in Form kleiner weißer Flecken auf dem Röntgenbild und ist Anzeichen stattfindender Umbau- und Vernarbungsprozesse im Gewebe. Diese finden sowohl bei einem Brustkrebs als auch bei gutartigen Erkrankungen statt und sind somit kein Nachweis für einen bösartigen Tumor. Eine weitere medizinische Abklärung der Ursache ist jedoch zwingend erforderlich, wenn Mikrokalk in der Mammografie aufgefunden wird.

Lydia Köper

01.07.11

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