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Weitere Informationen zu Brustkrebs

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INKA – Das Informationsnetz für Patienten und Angehörige

INKA steht für „Informationsnetz für Krebspatienten und ihre Angehörigen“. Ziel von INKA ist es, Betroffene und Angehörige zu motivieren, sich eigenständig über die Krankheit Krebs und die entsprechenden Beratungsangebote zu informieren. Wer gut informiert ist, fühlt sich sicherer und entscheidet bewusster. Nur so kann jeder seine eigene Überlebensstrategie nach der Krebsdiagnose entwickeln. Dem Treffen falscher Entscheidungen soll durch das Netzwerk entgegengewirkt werden, indem es die Erfahrungen Betroffener sammelt. Ein Schwerpunkt der Organisation liegt in der Bewertung und Sortierung von vorhandenen Informationen. Über INKA werden zudem Kontaktmöglichkeiten vermittelt, zum Beispiel durch ein frei zugängliches Forum, der „Pinnwand“ der Webseite.

Die Internetseite INKAnet.de entstand 1996 als Non-Profit-Projekt aus einer Patienteninitiative. Das Angebot richtet sich an User im deutschsprachigen Raum. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Deutschland, viele Links führen allerdings auch zu Webseiten anderer Länder. INKAnet.de vernetzt übergreifend und unabhängig verschiedene Initiativen für den Patienten. Dazu zählen Selbsthilfegruppen, Verbände, Renten- und Kostenträger, Behörden, medizinische Einrichtungen, Beratungsstellen und Erfahrungsberichte anderer Betroffener. INKAnet.de gibt selbst keinerlei Beratung, sondern hilft bei der selbstständigen Informationsrecherche. So sollen Betroffene und Angehörige in die Lage versetzt werden, im Dialog mit dem behandelnden Arzt eine individuelle und informierte Entscheidung treffen zu können.

Um die eigenen Ziele zu erreichen, ist INKAnet.de sehr aktiv in der Vermittlung der Nutzung des Internets auf bundesweiten und internationalen Fachkongressen und Symposien. Dort werden Fachleute motiviert, das Internet für ihre Zusammenarbeit mit den Kranken und ihren Angehörigen zu nutzen. Um dabei Unterstützung zu gewährleisten, werden bei Bedarf Fortbildungs-Workshops gezielt für Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Selbsthilfeverbände, Krankenkassen und Gesundheitsberater angeboten. Auch Patienten und Angehörige werden bei der Nutzung des Internets unterstützt, um sich im Datenwirrwarr besser orientieren zu können. Auf Anfrage werden Workshops auf Patiententagungen oder Tagen der offenen Tür in Krankenhäusern, Beratungsstellen und Reha-Kliniken angeboten.

Krebs-Kompass-Forum

Eine weitere Möglichkeit, umfassende Informationen darüber zu bekommen, wie sich ein Leben mit der Krankheit Brustkrebs gestaltet und wie andere mit der Diagnose umgegangen sind und ihr Leben nun bestreiten, bietet das Krebs-Kompass-Forum. Das Forum wird von der gemeinnützigen Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft angeboten. Wer selbst Einträge verfassen möchte, unterliegt einer Registrierungspflicht. Das Mitlesen ist auch „still“, also ohne eine Registrierung im Forum, möglich.

Die Struktur ist übersichtlich, sodass die gesuchten Themen schnell gefunden werden. Es gibt in der Rubrik „Krebsarten“ Ordner für die verschiedensten Krebserkrankungen, sodass jeder gezielt nach Themen zu der Krebsart suchen kann, die interessiert. In der Rubrik „Behandlung von Krebs“ sind die Einträge nach verschiedenen Therapieoptionen gegliedert. Für Angehörige und Hinterbliebene gibt es ebenfalls einen eigenen Bereich, zusammengefasst unter dem Punkt „Spezielle Nutzergruppen“. Neben diesen spezifischen Themen bietet das Forum auch einen Raum für Fragen und Beiträgen zum Leben mit der Krankheit Krebs allgemein. Die Rubrik „Allgemeine Themen“ beinhaltet unter anderem Beiträge zu den Punkten „Umgang mit Krebs und Krankheitsbewältigung“, „Rechtliches & Finanzielles“ und „Nachsorge und Rehabilitation“. Beratungsstellen und Adressen können in der Kategorie „Beratung und Adressen“ bezogen werden. In der Rubrik „Krebs-Kompass &Vermischtes“ befinden sich unter anderem öffentliche Tagebücher, die von Betroffenen oder Angehörigen verfasst und eingestellt wurden.

Lydia Köper

28.07.11

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