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Weitere Informationen zum Thema Chemotherapie

lenetstan/Shutterstock

Weitere Informationen

Patientenratgeber Chemotherapie

Der „Patientenratgeber Chemotherapie“ wird herausgegeben vom Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer – Comprehensive Care Center Freiburg und kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden.

Die Diagnose Krebs bedeutet wohl für jeden Betroffenen erstmal einen Schock. Ist eine rein operative Entfernung des Tumors möglich, ist es noch relativ leicht, sich mit der Diagnose auseinanderzusetzen. Schwierigkeiten treten vor allem dann auf, wenn eine Behandlung über einen längeren Zeitraum erfolgen soll, wie es bei der Chemotherapie der Fall ist.

Über eine Chemotherapie bestehen verschiedene Meinungen und Vorurteile, die die psychische Belastung der Betroffenen weiter steigern. Gerade in den letzten Jahren wurden auf dem Gebiet der Chemotherapie Fortschritte gemacht und Veränderungen eingeführt, sodass viele Dinge, die früher Bestand hatten, so heute nicht mehr stimmen. Die Broschüre „Patientenratgeber Chemotherapie“ kann mit solchen Vorurteilen aufräumen und vermittelt den aktuellen Wissensstand. Sie vermittelt Grundwissen zum Thema Chemotherapie und bietet Antworten auf Fragen, die sich Betroffene nach der Diagnose häufig stellen. Eine solche Broschüre ersetzt natürlich nicht das Gespräch mit dem behandelnden Arzt und dem Pflegepersonal. Sie kann aber dafür sorgen, dass eine Grundlage da ist, die es den Betroffenen erleichtert, ein Gespräch mit dem Arzt zu führen und gezielt offen gebliebene Fragen und auch eigene Sorgen anzusprechen.

Der “Patientenratgeber Chemotherapie“ informiert über die Entstehung und Ausbreitung von Krebs und die möglichen Therapieformen. Es wird erläutert, wie eine Chemotherapie wirkt sowie wann und wie sie eingesetzt wird. Die häufigsten Nebenwirkungen werden angesprochen und Maßnahmen zur Linderung und Vorbeugung besprochen. Zusätzlich gibt die Broschüre eine Reihe wertvoller Tipps zur Lebensführung während der Therapie. Dies sind zum Beispiel Ratschläge zum Umgang mit Nikotin und Alkohol, zur allgemeinen Ernährung, zur Körperpflege und zur Partnerschaft und Sexualität. Auch unterstützende und unkonventionelle Maßnahmen werden thematisiert, ebenso die Nachsorge nach einer erfolgten Chemotherapie.

Broschüre Chemotherapie bei Krebs

Die Broschüre „Chemotherapie bei Krebs“ wurde von der Österreichischen Krebshilfe herausgegeben. Am 20.12.1910 wurde die Österreichische Krebsgesellschaft von verschiedenen Ärzten unter dem persönlichen Protektorat von Kaiser Franz Josef I. gegründet. Ursprünglich handelte es sich dabei um ein rein wissenschaftliches Gremium. In weiterer Folge entstand ein Krebsforschungsinstitut, welches in den 1950er-Jahren in den Besitz der Universität Wien überging und zum heutigen Krebsforschungsinstitut für angewandte experimentelle Onkologie wurde. Seit 1988 nennt sich der Verein „Österreichische Krebshilfe-Krebsgesellschaft“ und wird ausschließlich aus privaten Spenden finanziert. Durch wissenschaftliche und öffentlichkeitswirksame Maßnahmen ist es in den vergangenen Jahren gelungen, das Bewusstsein zur Vorsorge und Früherkennung von Krebs in der österreichischen Bevölkerung zu forcieren und bereits Erkrankten und Angehörigen kostenlose, anonyme und fachkundige Hilfe und Beratung anzubieten.

Ein solches Angebot ist die Broschüre „Chemotherapie bei Krebs“, die im Internet kostenlos heruntergeladen werden kann. Diese Broschüre wurde von ehrenamtlich tätigen Experten und Expertinnen erstellt und
vom Dachverband der Österreichischen Krebshilfe finanziert. Sie informiert umfassend über die Diagnose Krebs im Allgemeinen und die generell zur Verfügung stehenden Therapieoptionen. Im Folgenden wird entsprechend auch die Chemotherapie detailliert erklärt. Es wird beschrieben, was genau eine Chemotherapie ist und um welche unterschiedlichen Therapieformen es sich dabei handeln kann. Zudem werden verschiedene Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen, Haarverlust, Müdigkeit und Erschöpfung beschrieben, ihre Ursachen erläutert und mögliche Maßnahmen dagegen aufgezeigt. Es werden Tipps für den Umgang mit einer solchen Therapie im Alltag gegeben, z. B. in den Themenbereichen Ernährung, Sexualität und Partnerschaft. In einem Glossar werden die wichtigsten Fachausdrücke verständlich erklärt, was insbesondere für ein anstehendes Arztgespräch sehr hilfreich sein kann. In einer weiteren Rubrik werden Literatur und Internetseiten zur weiteren Information gelistet, zudem befindet sich eine Liste wichtiger Adressen aus Österreich in der Broschüre.

Lydia Köper

04.07.11

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