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Weitere Informationen zu Sprechgeräten

Tischenko Irina/Shutterstock

Krebsliga Schweiz

Die Schweizer Krebsliga ist eine nationale, gemeinnützige Organisation, die gegen den Krebs kämpft und Betroffene und Angehörige unterstützt. Ziel der Krebsliga ist es, durch Prävention die Zahl der Krebserkrankungen zu senken, durch Forschung und Entwicklung die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern und durch Begleitung der Betroffenen und Angehörigen konkrete Hilfe zu leisten.

Um mit der Diagnose Krebs so gut wie möglich umgehen zu können, ist es wichtig, dass Betroffene und Angehörige gut informiert sind. Eine aktive Prävention kann meist nur von Personen durchgeführt werden, die wissen, wie und wodurch die Krebsentstehung begünstigt wird. Aus diesem Grund hat die Krebsliga Schweiz eine Serie von Patientenratgebern herausgegeben, die sich jeweils mit einem Thema im Bereich von Krebserkrankungen befassen und so ausführlich informieren. Speziell für Menschen, denen im Rahmen eines Kehlkopfkrebses der Kehlkopf entfernt wurde und ihre Angehörigen wurde eine Broschüre mit dem Titel „Leben ohne Kehlkopf“ herausgegeben. Sie kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden.

Der Kehlkopf ist an verschiedenen Prozessen des Körpers beteiligt, z. B. an der Atmung und an der Bildung der Stimme. Nach einer Kehlkopfoperation müssen diese Aufgaben auf andere Weisen erfüllt werden. Dies kann zunächst schwierig und vielleicht auch unmöglich erscheinen– aber die Betroffenen können wieder sprechen und sich verständlich machen, wenn auch auf eine andere Art und Weise als bisher. Es stehen verschiedene Möglichkeiten und Techniken zur Verfügung, auch ohne Kehlkopf sprechen zu können. Diese werden in der Broschüre „Leben ohne Kehlkopf“ aufgezeigt und erläutert. Doch nicht nur auf Möglichkeiten und Techniken der Spracherzeugung ohne Kehlkopf wird eingegangen, sondern auch auf den privaten Bereich der Betroffenen. So werden wertvolle Tipps für den Alltag gegeben, und auch Bereiche wie Liebe und Sexualität, Sport und Reisen sowie Ängste und Unsicherheiten thematisiert. Dies kann eine wichtige Hilfe für Betroffene sein, da insbesondere der Umgang mit einer Krebserkrankung oder einer daraus folgenden Einschränkung in der Gesellschaft häufig ein Tabu darstellt.

Lydia Köper

20.01.12

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