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Ambulante Rehabilitation – wo geht so etwas?

Für eine ambulante Rehabilitation stehen in Deutschland viele Rehakliniken zur Verfügung.

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Für eine ambulante Rehabilitation stehen in Deutschland viele Rehakliniken zur Verfügung. Wichtiges Kriterium bei der Auswahl der geeigneten Rehaklinik ist – anders als bei der stationären Rehabilitation – eine räumliche Nähe zum häuslichen Umfeld des Patienten. Sie schränkt die Auswahl der geeigneten Klinik für eine ambulante Rehabilitation im Vergleich zur Auswahl einer Rehaklinik für einen stationären Aufenthalt in größerem Maße sein.

Die Rehaklinik muss zur Krankheit passen

Nicht jede Klinik mit einem Angebot für ambulante Rehabilitation passt zu jeder Erkrankung, für die eine Rehabilitation geplant ist. Teils haben sich Kliniken auf bestimmte Bereiche der ambulanten Rehabilitation wie etwa die Rehabilitation bei onkologischen Erkrankungen beschränkt. Mitunter vergeben medizinische Verbände und Organisationen Zertifikate an Kliniken mit ambulanter Rehabilitation, wenn deren Therapien einem von den Verbänden oder Organisationen vorgegebenen Katalog mit Qualitätskriterien genügt.

Um mehr über die empfohlenen Bestandteile einer Rehabilitation zu erfahren, eignen sich beispielsweise die von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) formulierten Arbeitshilfen.

Wichtig kann – je nach Erkrankung und individuellem Patienten – neben medizinischen Angeboten der Klinik wie etwa Ergotherapie, Massagen oder Krankengymnastik auch das begleitende Beratungsangebot der jeweiligen Klinik sein. Eine gute Rehabilitation, ob ambulant oder stationär, bietet ein Maßnahmenpaket, das den Patienten zum möglichst schnellen Wiedereintritt ins gesellschaftliche und berufliche Leben befähigt und nachhaltig wirkt.

Allgemeine Anforderungen an Kliniken für ambulante Rehabilitation

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation hat 2004 Rahmenempfehlungen zur ambulanten medizinischen Rehabilitation erlassen und dabei auch Anforderungen an eine ambulante Rehabilitationseinrichtung formuliert. Zu ihnen gehören:

  • ein ganzheitlicher Therapieansatz, der u. a. auch psychologische Hilfen beinhaltet
  • ein strukturiertes Rehabilitationskonzept, „das den spezifischen Anforderungen der zu behandelnden Rehabilitandengruppen (Indikationen) entspricht“
  • die Möglichkeit einer rehabilitationsspezifischen Diagnostik in der Rehaklinik
  • ein Rehabilitationsplan, der die ambulante Rehabilitation für den Patienten strukturiert
  • die Verantwortung und Leitung der ambulanten Rehabilitation durch einen Arzt aus dem jeweiligen Fachgebiet.

Darüber hinaus definieren die Rahmenbedingungen Mindestqualifikationen für Mitglieder des Rehabilitationsteams wie Ärzte, Masseure, Psychologen und Ergotherapeuten sowie Mindestkriterien für die Klinikeinrichtung.

Ansgar Sadeghi

23.01.12

Ambulante Rehabilitation für Krebspatienten
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