- Anzeige -

Sie sind hier: Startseite - Rehabilitation - Rehakliniken - Wunsch- und Wahlrecht

Wunsch- und Wahlrecht

Die Auswahl einer Reha Klinik liegt beim Patienten

khz/Shutterstock

Wunsch- und Wahlrecht

Wird eine Rehabilitation bewilligt, so kann sich der Patient eine geeignete Rehabilitationseinrichtung selbst aussuchen. Im Sozialgesetzbuch IX, § 9 ist festgelegt, dass der Rehabilitationsträger (z. B. die Renten-, Kranken- oder Unfallversicherung) den berechtigten Wünschen des Antragstellers entsprechen muss.

Wahl der Rehabilitationseinrichtung

Wird eine Rehabilitation bei der Krankenkasse beantragt, besteht für den Patienten die Möglichkeit, sich im Vorfeld selbst die gewünschte Rehabilitationseinrichtung auszusuchen. Soll von dieser Option Gebrauch gemacht werden, so muss bereits in dem Antrag auf Rehabilitation die ausgewählte Einrichtung vorgeschlagen werden.

Es gibt einige wichtige Punkte, die bei der eigenen Auswahl einer Rehabilitationseinrichtung beachtet werden sollten. Die Einrichtung sollte möglichst gut den Vorstellungen des Patienten zur Lage, Ausstattung und zum Service entsprechen. Nur wenn der Patient den Eindruck hat, in guten Händen zu sein, ist auch seine Mitarbeit optimal – und nur so können die maximal möglichen Therapieerfolge erzielt werden. Die Qualität einer Rehabilitationseinrichtung ist ein weiteres wichtiges Kriterium. Sie kann am besten anhand extern erstellter Zertifizierungen beurteilt werden. Generell gilt, dass die Qualität der ausgewählten Einrichtung regelmäßig überprüft werden und die angebotenen medizinisch-therapeutischen Anwendungen entsprechend zertifiziert sein sollten.

Was geschieht bei einer Ablehnung des Antrages?

Beim Rehabilitationsträger erfolgt nach Eingang des Antrages zunächst eine Prüfung. Ist diese abgeschlossen, wird ein Bescheid erstellt, indem dem Antrag stattgeben oder dieser abgelehnt wird. Wird die Rehabilitation nicht genehmigt, so kann der Antragsteller schriftlich Widerspruch erheben. Die allgemein geltende Frist dazu beträgt einen Monat. Generell empfiehlt es sich, von dem Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass manche Fälle nach vorheriger Ablehnung dann doch genehmigt werden.

Ähnlich verhält es sich mit dem Vorschlag einer bestimmten Rehabilitationseinrichtung. Wird dieser abgelehnt, muss der Rehabilitationsträger dem Antragsteller gegenüber begründen, warum. Erfolgt dies über Aussagen, dass eine bestimmte Klinik nicht geeignet sei oder nicht belegt werden darf, sollte dies vom Antragsteller in Zusammenarbeit mit der gewünschten Rehabilitationseinrichtung überprüft werden. Gegen die Ablehnung der Wunscheinrichtung kann ebenfalls Widerspruch eingelegt werden.

Lydia Köper

02.09.11

Newsletter An-/Abmeldung

Code: NIBJ

Schriftzug Anzeige