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Brust- und Eierstockkrebs: Neue Risikofaktoren entdeckt

Yuri Arcurs/Shutterstock

Gene unter dem Mikroskop

Ein internationales Forscherteam hat 49 neue genetische Risikofaktoren für Brustkrebs und acht Risikofaktoren für Eierstockkrebs identifiziert. Sie seien über das gesamte Erbgut verteilt, in der deutschen Bevölkerung weit verbreitet und vermittelten jeweils Risikoänderungen zwischen 3 und 30 %, berichtet die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Zahl der Risikofaktoren verdoppelt

Die Wissenschaftler verglichen das Vorkommen von mehr als 200.000 Erbgutvarianten bei mehr als 45.000 Brustkrebs-, über 9.000 Eierstockkrebspatientinnen und mehr als 60.000 gesunden Frauen. Mit den Studienergebnissen habe sich die Zahl bekannter genetischer Faktoren für Brust- und Eierstockkrebs mehr als verdoppelt, erklären die Forscher. „Diese Ergebnisse können helfen, die Prävention und Früherkennung der beiden Krankheiten zu individualisieren, insbesondere für Frauen mit einem genetisch erhöhten Risiko”, sagt Prof. Peter A. Fasching von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Die Faktoren könnten auch die Grundlage für weitere Forschungsarbeiten zur Entwicklung von Medikamenten zur Vorbeugung sein. In Zukunft könnte man Frauen identifizieren, die mehrere Risikofaktoren haben. Man könne aufgrund der genetischen Veränderungen verstärkt auf bestimmte Umweltfaktoren reagieren, glauben die Wissenschaftler.

Quelle: Befund Krebs 3/2013

05.08.13

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