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Chipbasierte Methode soll Krebszellen im Blut finden

T. W. / Shutterstock

Bereits im Frühstadium einer Krebserkrankung befinden sich einzelne Krebszellen im Blut. Forscher von der University of Washington beschreiben in der Zeitschrift Angewandte Chemie nun eine neue chipbasierte Methode, mit der sich winzige Konzentrationen zirkulierender Krebszellen in Blut bestimmen und isolieren lassen. Das teilt die Gesellschaft Deutscher Chemiker mit.

Die Wissenschaftler haben ein mikrofluidisches System entwickelt, mit dem 1 ml Blut innerhalb von nur 20 Minuten untersucht werden kann. Erfolgsgeheimnis ist die Idee, die Probe virtuell in Aliquots (Untervolumina) zu unterteilen und diese auf die An- oder Abwesenheit der gesuchten Zelltypen zu untersuchen.

Mithilfe von fluoreszierenden Antikörpern, die an die gesuchten Tumorzellen binden, sowie eines Lasers konnten die Forscher die verdächtigen Zellen aufspüren. Experimente mit Blut, das mit einer bekannten Zahl von Brustkrebszellen versetzt war, ergab eine Wiederfindungsrate von 93 % und keine falsch-positiven Anzeigen. Auch reale Blutproben von Patientinnen wurden untersucht und die Resultate mit denen eines klinisch etablierten Systems verglichen. Dabei erwies sich das neue mikrofluidische System als wesentlich empfindlicher.

Quelle: Befund Krebs 2/2012

15.03.13

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