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Neue Strategien gegen Dickdarmkrebs

Sebastian Kaulitzki/Shutterstock

Mit Gewebsveränderungen im Magen-Darm-Trakt, die zu Dickdarmkrebs führen können, beschäftigt sich die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Elke Roeb, Leiterin des Schwerpunkts Gastroenterologie am Zentrum für Innere Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Fokus der Arbeitsgruppe stehen sog. Matrix-Metalloproteinasen. Das sind Enzyme, die Eiweiße im Gewebe spalten können. Tumorzellen dringen mithilfe von Metalloproteinasen in gesundes Gewebe ein und bilden dort Metastasen.

Tumoren des Dickdarms produzieren in großem Maße die Matrix-Metalloproteinase 9. Den Forschern ist es gelungen, in Bakterien einen Teil der Matrix-Metalloproteinase 9 künstlich herzustellen und aufzureinigen. Diese sog. Hämopexindomäne (MMP-9-PEX) hindert Tumorzellen an einer Wanderung ins Gewebe. Ob dies auch im lebenden Organismus funktioniert und ob MMP-9-PEX noch andere Funktionen hat, soll nun analysiert werden. Darüber hinaus wollen die Forscher die Signalwege in den Tumorzellen charakterisieren, die durch die Matrix-Metalloproteinase 9 und deren Teilstücke aktiviert werden, berichtet die Universität Gießen.

Quelle: Befund Krebs 3/2012

25.03.13

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