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Instabiles Genom bei Darmkrebs

Sebastian Kaulitzki/Shutterstock

In einer kürzlich im Fachblatt Nature veröffentlichten Arbeit konnte ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Dr. Rebecca Burrell und Prof. Charles Swanton vom Cancer Research Institute in London neue molekulare Ursachen für die Entstehung von Chromosomaler Instabilität (CIN) bei Darmkrebs aufdecken. Diese chaotische Verteilung der Chromosomen ist häufig mit einer schlechten Prognose, Metastasenbildung und schlechten Behandlungserfolgen verbunden.

Im Gegensatz zur bisherigen Lehrmeinung konnten sie zeigen, dass unvollständige Replikation der DNA (Replikationsstress) eine Ursache für CIN sein kann. Diese Studien bilden einen ersten Schritt für neue Therapieansätze bei Darmkrebs, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule Koblenz, aus deren Reihen die Biomathematiker David Endesfelder und Arne Schenk unter der Leitung von Prof. Maik Kschischo an der Studie beteiligt waren.

Quelle: Befund Krebs 3/2013

05.08.13

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