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Forscher identifizieren Mechanismus, um gezielt gegen Tumorzellen vorzugehen

Sebastian Kaulitzki/Shutterstock

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen und am Göttinger Zentrum für molekulare Biowissenschaften haben in Zusammenarbeit mit Forschern an der Stony Brook University (New York) einen molekularen Mechanismus identifiziert, mit dem sich eine Behandlungsstrategie gegen Krebs gezielt auf Tumorzellen ausrichten lässt. Sie untersuchten dafür eine neue Klasse von Wirkstoffen, Inhibitoren (Hemmer) des sog. Hitzeschock-Proteinkomplexes.

Nach Gabe der Inhibitoren war im Tiermodell die Ausbreitung von Brustkrebs deutlich verringert. Weitere Forschungen ergaben: Offenbar spielt ein bestimmtes Genprodukt für die Regulation des Tumorwachstums eine kritische Rolle. Das Genprodukt „MIF“ für „Macrophage migration inhibitory factor“ wird durch den Hitzeschock-Komplex in der Tumorzelle stabilisiert und trägt so zum Überleben der Zelle bei. Diese Wechselwirkung verstärkt normalerweise den Krebs. „Wir konnten in den Versuchen zeigen, dass die Wechselwirkung erfolgreich durch kleinmolekulare Inhibitoren verhindert wurde“, sagte Prof. Dr. Ute Moll, die Initiatorin und Leiterin der Studie, nach Angaben der Universität Göttingen.

Quelle: Befund Krebs 3/2012

27.03.13

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