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Brokkoli-Stoffe können Krebstherapie unterstützen

Sebastian Kaulitzki/Shutterstock

Inhaltsstoffe aus Brokkoli und verwandtem Gemüse können den Studien von Ingrid Herr zufolge das Krebswachstum hemmen und die Wirkung von Chemotherapien verstärken. Nach Angaben der Universität Heidelberg konnte sie dies mit einem Team von Wissenschaftlern vom dortigen Universitätsklinikum und dem Deutschen Krebsforschungszentrum in mehreren experimentellen Studien zeigen. Die Wissenschaftler entdeckten, dass Brokkoli-Inhaltsstoffe einen bestimmten Signalweg in besonders aggressiven Zellen des Bauchspeicheldrüsenkrebses blockieren und so deren Resistenz gegen die Chemotherapie unterdrücken können.

Sie fanden heraus, dass sich besonders bösartige Krebszellen mit einem bestimmten Stoffwechselweg, dem NF-Kappa B-Signalweg, vor der schädlichen Wirkung einer Chemotherapie schützen. Hilfe kann möglicherweise aus der Natur kommen: Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler wie Brokkoli und Blumenkohl haben einen hohen Gehalt an Sulforaphan, einem Antioxidans. Die Heidelberger Arbeitsgruppe zeigte erstmals in Versuchen an Krebszellen und Mäusen, dass Sulforaphan die Tumorstammzellen darin behindern kann, sich zu regenerieren und zu vermehren. Kombiniert mit verschiedenen konventionellen und neuen Chemotherapien kann diese Substanz deren Wirkung verstärken. Krebspatienten wird daher empfohlen, sich ausgewogen mit viel Obst und Gemüse zu ernähren.

Quelle: Befund Krebs 4/2012

03.04.13

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