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Mehr als 600 Teilnehmer auf dem DLH-Kongress in Hamburg

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Auf dem bundesweiten Patientenkongress der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) gab es jede Menge Informationen und Austausch für Erkrankte und Angehörige. In 18 zeitgleichen, zweistündigen Programmpunkten wurden ausführlich die einzelnen Leukämie- und Lymphom-Erkrankungen behandelt. Außerdem wurden zu übergreifenden Themen Plenarvorträge gehalten. In der von der WDR-Journalistin Christiane Poertgen moderierten Podiumsdiskussion ging es um das Thema „Patienten-Arzt-Kommunikation“. Deutlich wurde, dass es von grundlegender Bedeutung ist, ein gutes Vertrauensverhältnis zum behandelnden Arzt zu haben. Wichtig sei aber auch, sich im Vorfeld auf die Gespräche mit dem Arzt vorzubereiten und z. B. konkrete Fragen zu einem überschaubaren Themenkomplex zu sammeln, berichtet die DLH.

Für das Gespräch ist es zudem hilfreich, sich von einem Angehörigen begleiten zu lassen. So kann das Gehörte und Wahrgenommene später noch einmal mit einer Person des Vertrauens durchgesprochen werden. Die Erstellung von Notizen ist dabei eine wesentliche Stütze. Für Betroffene nach Stammzelltransplantation (SZT) war am Samstagnachmittag ein separates Programm vorgesehen. Hier ging es schwerpunktmäßig um Langzeitfolgen nach der Transplantation sowie um Erfahrungsaustausch. Kongressbegleitend wurden vielfältige Informationen an Infoständen sowie ein Ruheraum für Betroffene angeboten.

Auch für den Austausch untereinander war genügend Zeit eingeplant: Neben der einstündigen Kontaktbörse im Anschluss an die krankheitsbezogenen Programmpunkte und einer Gesprächsrunde speziell für Angehörige gab es auch wieder eine Abendveranstaltung mit gemütlichem Beisammensein. Wie in den Vorjahren wurde dabei der DKMS-Ehrenamtspreis verliehen. Preisträger ist Karlheinz Michen. Der Aktivist aus Bremerhaven wurde für sein herausragendes Engagement für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ausgezeichnet.

Quelle: Befund Krebs 4/2012

08.04.13

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