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Prognose von Lungenkrebs wird besser

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Eine retrospektive Untersuchung zeigt, dass das Jahr, in dem Diagnose Lungenkrebs gestellt wurde, die Überlebensaussichten beeinflusste, berichtet die Deutsche Krebsgesellschaft. Hintergrund sind wahrscheinlich Fortschritte in der Diagnostik und Strahlentherapie.

Für die Studie werteten Forscher den Verlauf von mehr als 8.500 Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im Stadium I aus, bei denen die Diagnose zwischen 1988 und 2008 gestellt worden war, teilt die Krebsgesellschaft mit. Sie erhielten eine Strahlentherapie. Knapp ein Drittel verstarb innerhalb des ersten Jahres nach Diagnosestellung, rund die Hälfte nach zwei Jahren und 80 % nach fünf Jahren.

Es stellte sich jedoch heraus, dass dies mit dem Jahr der Diagnosestellung in Zusammenhang stand. Je später die Diagnose gekommen war, desto besser waren auch die Überlebensaussichten, heißt es weiter. Dieser Vorteil habe auch weiter bestanden, wenn nur Patienten in der Analyse berücksichtigt wurden, deren Tumor nicht größer als 5 cm bei der Diagnosestellung gewesen war.

Laut Krebsgesellschaft führen die Autoren der Studie diesen Überlebensvorteil von Patienten, die in jüngerer Zeit an Lungenkrebs erkrankten, auf Weiterentwicklungen der diagnostischen Möglichkeiten, des Tumorstagings und der Strahlentherapie zurück.

Quelle: Befund Krebs 1/2013

18.04.13

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