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Neue Wirkstoffe gegen CLL

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Eine Therapiemöglichkeit gegen die chronische lymphatische Leukämie (CLL) könnten spezielle Acetylsalicylsäure-Derivate sein. Diese werden nun mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe an der Uniklinik Köln erforscht. Als ein Derivat wird in der Chemie ein abgeleiteter Stoff ähnlicher Struktur bezeichnet. Bei dem Stoff, der für die Therapie in Frage kommt, handelt es sich um eine veränderte Acetylsalicylsäure. Ein Vertreter dieser Gruppe – das para-NO-ASA – konnte bereits erfolgreich an CLL-Zellen im Labor getestet werden.

Dabei zeigte sich, dass mit diesem speziellen ASA kranke CLL-Zellen selektiv abgetötet werden können. In dem Kooperationsprojekt versuchen nun Forscher der organischen Chemie und der inneren Medizin, diese Wirkung gezielt zu verbessern. Dazu werden verschiedene Varianten des para-NO-ASA von den Chemikern entwickelt, die dann an CLL-Zellen und gesunden Zellen im Labor der Mediziner getestet werden. Nach Hoffnung der Forscher sollen so die Wirkung und Zielgenauigkeit der NO-ASA noch weiter verbessert und damit die Grundlagen für einen Einsatz in der CLL-Therapie geschaffen werden, heißt es nach Angaben der Uniklinik Köln.

Quelle: Befund Krebs 3/2013

05.08.13

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