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Nutzen von PET bei Knochen- und Weichteiltumoren nicht belegt

Leah-Anne Thompson/Shutterstock

Bei Patienten mit Knochen- und Weichteiltumoren lassen die derzeit verfügbaren Studiendaten keine belastbaren Schlussfolgerungen zu Vor- und Nachteilen der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) alleine oder in Kombination mit einer Computertomografie (CT) zu. Denn nach Angaben des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gibt es keine Studien, die den Nutzen im direkten Vergleich zu einer konventionellen Diagnostik untersuchen. Und die wenigen verfügbaren Studien zur diagnostischen Güte zeigen keine relevanten Unterschiede.

Zu diesem Ergebnis kommt ein kürzlich veröffentlichter Abschlussbericht des IQWiG. Die Wissenschaftler des IQWiG hatten die weltweite Fachliteratur nach Studien durchsucht, in denen Auswirkungen der Diagnostik mittels PET oder PET/CT auf gesundheitliche Aspekte untersucht wurden, die für Patienten unmittelbar relevant sind. Allerdings blieb die Suche nach solchen Studien erfolglos, sodass die Frage nach dem patientenrelevanten Nutzen der PET oder PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren unbeantwortet bleiben musste.

Quelle: Befund Krebs 2/2013

16.07.13

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