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Susan G. Komen: Spenden für praktische Lebenshilfe

Marcel Mooij/Shutterstock

„Nach der Diagnose brach meine Welt zusammen, und nichts war mehr wie vorher“: So oder ähnlich äußern sich Patientinnen über den tiefen Einschnitt in ihr Leben namens Brustkrebs. Während die Frauen heute medizinisch und psychoonkologisch immer besser versorgt werden können, erhalten die betroffenen Lebenspartner kaum Hilfe. Das soll sich jetzt ändern, berichtet Susan G. Komen Deutschland. Welche Unterstützung den Partnern Brustkrebskranker am besten helfen kann, die Situation zu bewältigen, in der sie auch als Stütze gefragt sind, untersucht das Forschungsprojekt „Verbesserung der psychoonkologischen Betreuungsmöglichkeiten für Lebenspartner an Brustkrebs erkrankter Frauen“ in Hamburg-Eppendorf. „Denn bislang ist wenig über die Bedürfnisse der Lebenspartner bekannt“, sagt Prof. Dr. Volkmar Müller, der mit Priv.-Doz. Dr. Anja Mehnert das Projekt betreut. Die Versorgungsforschung wird von Susan G. Komen Deutschland finanziell unterstützt. Der Förderbetrag kommt aus dem Erlös des ersten Hamburger Benefizlaufs „Race for the Cure“ im Mai 2011.

Seit 30 Jahren engagiert sich Susan G. Komen for the Cure weltweit für die Heilung von Brustkrebs und hat seither mehr als zwei Mrd. Dollar investiert, davon ein Drittel in die Erforschung der Krankheit. Leuchtturmprojekte für das Sammeln der Fördergelder sind die Benefizläufe „Race for the Cure“. In Deutschland laufen die Teilnehmer in drei Städten über eine Distanz von fünf Kilometern oder walken über zwei Kilometer. „Zum 3. Juni laden wir in die Hafencity nach Hamburg ein, nach Köln am 16. Juni an den Tanzbrunnen, und der letzte diesjährige Lauf findet am 30. September in Frankfurt statt, wo unsere Basisbewegung für die Heilung von Brustkrebs 1999 ihren Anfang nahm“, berichtet die Geschäftsführerin von Komen Deutschland, Susanne Schödel. Was in den Städten erlaufen wird, soll dann im Folgejahr in der jeweiligen Region ausgewählten Projekten zugutekommen.

Quelle: Befund Krebs 3/2012

25.03.13

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