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Vulvakarzinom: Überlebenszeit von Patientinnen verdoppelt

Victorio Castellani/Shutterstock

Bei Frauen, die an einem Vulvakarzinom, dem Krebs des äußeren weiblichen Genitals, erkrankt sind, sinken die Überlebenschancen, wenn die Lymphknoten befallen sind. Strahlentherapie oder eine kombinierte Radiochemotherapie kann die Überlebenszeit der Patientinnen deutlich verlängern. Das zeigt eine Studie führender deutscher Behandlungszentren, auf die jetzt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) hinweist. Besonders bemerkenswert ist, dass offenbar bereits Frauen mit nur einem befallenen Lymphknoten von der Strahlenbehandlung profitieren könnten, erklärt die DEGRO.

Die Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Onkologie hat deshalb die Behandlungsdaten der letzten zehn Jahre aus 29 deutschen Zentren ausgewertet. Von den etwa 500 Patientinnen mit Lymphknotenbefall hatte etwa die Hälfte eine Strahlentherapie erhalten. Bei einigen Patientinnen wurde diese mit einer Chemotherapie kombiniert. Die Ergebnisse waren vielversprechend: Die Strahlen- oder Radiochemotherapie hat die Überlebenszeiten der Patientinnen deutlich von im Durchschnitt ca. drei Jahren auf 5,5 Jahre verlängert, heißt es.

Quelle: Befund Krebs 2/2013

04.07.13

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