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Entstehung von weißem Hautkrebs

Kommt es wiederholt zu Sonnenbränden, können die Hautzellen mutieren und weißer Hautkrebs kann entstehen.

Suzanne Tucker/Shutterstock

Wird die Haut oft ungeschützt UV-Licht ausgesetzt, kann es zu Schäden und damit verbunden zur Entstehung von weißem Hautkrebs kommen. Beim Spinaliom, eine Form von weißem Hautkrebs, sind das Zellen der Stachelzellschicht. Bei einer anderen Form von weißem Hautkrebs, dem Basaliom, verändern sich Zellen der Basalschicht der Oberhaut. Neuere medizinische Forschung hat ergeben, dass nicht das UV-Licht allein ein Faktor ist, der die Entstehung von weißem Hautkrebs begünstigen kann. Es scheint so zu sein, als würden auch eine bestimmte Eiweißart sowie Viren eine Rolle bei der Entstehung von weißem Hautkrebs spielen.

UV-Licht und der weiße Hautkrebs

Ist die Haut langfristig intensiv UV-Licht ausgesetzt, steigt die Gefahr für die Entstehung von weißem Hautkrebs. Wird UV-Licht kurzfristig überdosiert, kann es zu Sonnenbränden kommen. Wiederholen sich die Fälle, mutieren eventuell die Hautzellen, was nach einer Zeit zu weißem Hautkrebs führen kann. Beim Basaliom entstehen durch die entarteten Zellen Veränderungen der Haut. Sie können etwa Geschwüren oder Narben ähneln oder die Form von Knötchen haben. UV-Licht ist ebenfalls ein möglicher auslösender Faktor für das Spinaliom. Es kann sich ebenfalls in Knötchen auf der Haut äußern. Aufgrund der Gefahr durch regelmäßiges zu intensives UV-Licht sollte man dies möglichst meiden und so der Entstehung von weißem Hautkrebs vorbeugen.

Neben häufigen Aufenthalten draußen in der Sonne können auch häufige Solarienbesuche zu einer zu hohen UV-Licht-Dosis beitragen. Aus diesem Grund existiert das Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen, das etwa Minderjährigen die Nutzung von Sonnenstudios verbietet.

  • Ein Gerätebetriebs- und Wartungsbuch ist für Sonnenstudios seit dem ersten Januar 2012 Pflicht.
  • Ab dem ersten August 2012 ist ausgebildetes Fachpersonal für Sonnenstudios vorgeschrieben.

Genetische Faktoren für die Entstehung von weißem Hautkrebs

Genetische Faktoren können das Risiko für die Entstehung von weißem Hautkrebs erhöhen. Genetisch bedingt ist etwa der Hauttyp eines Menschen, wobei niedrige Hauttyp-Stufen ein höheres Risiko bedeuten. Auch darüber hinaus scheint eine erbliche Vorbelastung zu existieren, die das Risiko für die Entstehung von weißem Hautkrebs steigert.

Weitere Risikofaktoren

Als ein weiterer Risikofaktor für die Entstehung von weißem Hautkrebs gelten Stoffe wie Arsen. Arsen kann mit zeitlicher Verzögerung von ca. dreißig Jahren zur Entstehung von weißem Hautkrebs beitragen. Eine geschwächte Immunabwehr begünstigt ebenfalls die Entstehung von weißem Hautkrebs. Sie kann beispielsweise aufgrund einer HIV-Infektion, aber auch durch unterdrückte Immunreaktionen nach der Transplantation von Organen oder durch eine andauernde Einnahme kortisonhaltiger Medikamente entstehen.

Viren und Eiweiß spielen ebenfalls eine Rolle

Noch relativ neu ist die Erkenntnis, dass auch Humane Papillomviren an der Entstehung von weißem Hautkrebs beteiligt sein könnten. Humane Papillomviren sind sogenannte DNA-Viren, deren Erbinformationen in Form von Desoxyribonukleinsäure vorliegen.

Eine wichtige Rolle bei der Entstehung von weißem Hautkrebs kann daneben das Eiweiß cFlip spielen, indem es einerseits den programmierten Zelltod, andererseits eine Immunantwort auf einen entstandenen Tumor unterdrückt. Der programmierte Zelltod wird auch Apoptose genannt und ist eine natürliche Funktion im menschlichen Körper, durch die sich überflüssige, störende und schädliche Zellen selbst zerstören. Ist diese Funktion beeinträchtigt, steigt die Gefahr, dass sich Tumoren bilden. Der exakte Mechanismus wie es durch cFLIP zur Entstehung von weißem Hautkrebs kommen kann, ist noch nicht bekannt.

Ansgar Sadeghi

01.04.12

Entstehung
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