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Nebenwirkungen der Therapie bei weißem Hautkrebs

Kopfschmerz, Appetitlosigkeit oder ein Gefühl übermäßiger Müdigkeit können Nebenwirkungen einer Strahlentherapie sein.

Jenny Solomon/Shutterstock

Eine wichtige Frage bei der Wahl der geeigneten Therapie bei weißem Hautkrebs betrifft die möglichen Nebenwirkungen, die auftreten können. In der Regel sollten sich Arzt und Patient für die den Organismus eher schonende Therapie bei weißem Hautkrebs entscheiden, sofern sie denselben Erfolg wie stärker belastende Therapiemöglichkeiten verspricht.

Mögliche Nebenwirkungen bei eingesetzten Wirkstoffen

Bei der Therapie bei weißem Hautkrebs kommt mitunter eine Reihe von Wirkstoffen und Medikamenten zum Einsatz. Im Rahmen einer Chemotherapie bei weißem Hautkrebs kann es dabei etwa durch Zytostatika zu Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen kommen. „Zytostatika“ heißt soviel wie „Zellstopper“. Sie hindern erkrankte Zellen daran, sich zu teilen, und sorgen dafür, dass sie absterben. Um Übelkeit und Erbrechen als Nebenwirkungen bei weißem Hautkrebs zu vermeiden, erhalten Patienten meist vor der Chemotherapie Medikamente, die das Risiko derartiger Nebenwirkungen senken. Mögliche weitere Folgen einer Chemotherapie bei weißem Hautkrebs können ein beeinträchtigter Geschmackssinn, eine reduzierte Immunabwehr und ein vorübergehender Haarausfall sein. Diese Nebenwirkungen bei weißem Hautkrebs können, müssen aber nicht auftreten. Wichtig ist, dass die Chemotherapie einer regelmäßigen Kontrolle unterliegt.

Nebenwirkungen einer Strahlentherapie bei weißem Hautkrebs

Im Verlauf einer Strahlentherapie können bei Patienten mit weißem Hautkrebs beispielsweise Nebenwirkungen wie Kopfschmerz, Appetitlosigkeit oder ein Gefühl übermäßiger Müdigkeit auftreten. Diese Nebenwirkungen sind in der Regel vorübergehend. Werden Bereiche des Kopfes bestrahlt, kann sich das Risiko von Nebenwirkungen im Vergleich zur Bestrahlung anderer Körperteile erhöhen. Insgesamt betrachtet, bezeichnet der Deutsche Krebsinformationsdienst Nebenwirkungen und Spätfolgen einer Strahlentherapie bei weißem Hautkrebs als selten.

Nebenwirkungen von Operation und Risiken

Auch wenn der Tumor operativ entfernt wird, bestehen Risiken der Therapie von weißem Hautkrebs. So kann während der Operation benachbartes Gewebe verletzt werden, sodass die Sensibilität der Haut dort beeinträchtigt ist und sie nicht mehr wie gewohnt auf äußere Reize (z. B. Berührungen) reagiert. Möglich ist auch eine während der Operation bei weißem Hautkrebs entstehende Infektion, wenn z. B. Krankheitserreger in die operierte Körperstelle gelangen. Treten Wundheilungstörungen auf, verzögert sich oft der Heilungsprozess nach der Operation bei weißem Hautkrebs. Das Risiko ist bei Rauchern, Menschen mit Diabetes mellitus oder Immunschwächen höher als bei anderen Patienten. Weitere Risiken können Blutungen und Nachblutungen sein. Ein kosmetisches Problem können sich möglicherweise bildende Narben sein, die Patienten vor allem im Gesicht häufig als störend empfinden. Entstehen sie, kann das nachfolgende Operationen nötig machen. Auch bei der Nachoperation werden Arzt und Patient wie bei der Operation bei weißem Hautkrebs abwägen müssen, ob die Chancen durch eine Operation die Risiken überwiegen oder ob vielleicht andere Therapien vorteilhafter wären.

Nebenwirkungen von Kryotherapie und Lasertherapie

Bei der Kryotherapie, der Vereisung von betroffenem Gewebe, und bei der Lasertherapie bei weißem Hautkrebs können ebenfalls Nebenwirkungen auftreten. Zu ihnen gehören etwa Blasen auf der Haut oder Schmerzen, die in der Regel wieder abklingen. Narbenbildung ist auch bei diesen Therapien möglich und kann eine Operation der ästhetischen Chirurgie nach der Behandlung nötig machen.

Der seelische Einfluss auf den Körper

Weißer Hautkrebs ist in vielen Fällen eine meist weniger bedrohliche Krankheit als andere Krebserkrankungen. Dennoch kann auch der weiße Hautkrebs un- oder zu spät behandelt tödlich enden. Für Patienten stellt weißer Hautkrebs deshalb nicht selten eine seelische Belastung dar, die durch die Intensität von Therapien verstärkt werden kann und auch körperliche Auswirkungen zeigen kann. Aus diesem Grund kann es hilfreich sein, sich seelischen Beistand zu sichern: etwa durch professionelle psychische Unterstützung und/oder durch die Teilnahme an Selbsthilfegruppen.

Ansgar Sadeghi

01.04.12

Nebenwirkungen
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