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Weltkrebstag 2013: Seriöse Information gegen gängige Mythen

E Chan/Shutterstock

Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V.

Noch immer ist die öffentliche Wahrnehmung der Krankheit Krebs von falschen Vorstellungen geprägt. Um gängige Mythen über die Erkrankung auszuräumen, ging es beim diesjährigen Weltkrebstag um eine informierte Haltung gegenüber Krebs, informierte die Krebsgesellschaft NRW.

Weltweit erkranken jährlich rund 12,4 Millionen Menschen an Krebs; in Deutschland waren es nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 2012 ca. 486.000 Menschen. Angesichts der verlängerten Lebenserwartung der Menschen rechnen Experten mit einem Anstieg der Krebsneuerkrankungen auf weltweit 20 Millionen Fälle im Jahr 2030, wenn es bis dahin nicht gelingt, die Krebsprävention zu verbessern, so die Krebsgesellschaft NRW.

Die Stärkung der Prävention ist zugleich auch ein Kampf gegen die Stigmatisierung von Krebs. Viele Menschen denken noch immer, dass die Diagnose Krebs einem Todesurteil gleichkommt, dabei können mehr als 50 % aller Erkrankten mittlerweile auf Genesung hoffen. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten. Die Furcht vor der Krankheit verbunden mit belastenden Therapien führt viele aber leider erst dann zum Arzt, wenn die Beschwerden schon längere Zeit bestehen. Die Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennung scheitert oft auch an gesellschaftlichen Tabus. Das trifft z. B. auf die Darmkrebsvorsorge zu. Obwohl sich mithilfe einer Vorsorgedarmspiegelung ca. 90 % aller Darmkrebsfälle vermeiden ließen, überwinden derzeit nur etwa 20 % der insgesamt 20 Millionen Berechtigten in Deutschland ihre innere Hemmschwelle und nehmen diese Vorsorgeleistung in Anspruch, betonen die Deutsche Krebsgesellschaft und die Krebsgesellschaft NRW.

Im Verbund mit der Deutschen Krebsgesellschaft und den Schwestergesellschaften aus den anderen Bundesländern setzt die Krebsgesellschaft NRW deshalb vermehrt auf Aufklärung. Wer sich über Vorbeugung und Früherkennung informieren möchte, sollte auf fachlich seriöse Informationsangebote achten und gezielt das Gespräch mit seinem Arzt suchen.

Quelle: Befund Krebs 2/2013

26.06.13

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